1. Pfälzischer Merkur
  2. Regionalsport

Verfolgerduell wird für Hornets kein Spaziergang

Verfolgerduell wird für Hornets kein Spaziergang

Auf einen ähnlichen Sonntags-Spaziergang wie am vergangenen Wochenende dürfen sich die Hornets nicht einstellen. Gegen den SC Bietigheim-Bissingen 1b erwartet Martin Deßloch, Trainer des EHC Zweibrücken , eine "etwas schwierigere Aufgabe" als zuletzt beim deutlichen 18:2-Erfolg gegen den Schwenninger ERC. Denn am Sonntag ab 19 Uhr ist im Verfolgerduell der Eishockey-Regionalliga Südwest der Tabellendritte beim Zweiten in der Zweibrücker Ice-Arena zu Gast.

"Solche Fehler wie in den vorangegangenen Partien, Schwenningen mal ausgenommen, dürfen wir uns da nicht mehr erlauben", macht Deßloch klar, dass gegen die Steelers aus Bietigheim von der ersten Sekunde an höchste Konzentration erforderlich sein wird, um zu punkten und den zweiten Platz zu verteidigen. Es sei auf alle Fälle ein anderes Auftreten nötig, als bei der 4:7-Niederlage in Heilbronn oder auch dem unnötig engen Sieg gegen Ravensburg (8:7).

Mit Bietigheim-Bissingen erwartet der Hornets-Coach einen "wirklich starken Gegner". "Sie stehen defensiv sicher und sind auch in der Offensive sehr gefährlich", erklärt Martin Deßloch. Daher sei seine Mannschaft in allen Reihen gefordert.

Erfreulich sei es daher vor dem Spitzenspiel auch, dass der Coach bis auf die Langzeitverletzten Thomas Vodicka (Rückenprobleme ) und Stephan Machura (Fingerbruch ) auf seinen kompletten Kader zurückgreifen kann. Demnach sind auch die in der vergangenen Woche erkrankten André Nunold und Marc Lingenfelser wieder an Bord. "Zudem hat Marcel Kappes sich angeboten, wieder als Ersatz dabei zu sein." Unter diesen Voraussetzungen ist der 41-Jährige sicher, dass seine Mannschaft genau weiß, was auf sie zukommt und auch in der Lage ist, ihre vorhandene Qualität abzurufen.