1. Pfälzischer Merkur
  2. Regionalsport

Fußball-Verbandspokal: Verbandspokalspiel als guter Gradmesser

Fußball-Verbandspokal : Verbandspokalspiel als guter Gradmesser

VB Zweibrücken starten heute Abend beim Bezirklisgisten SV Hermersberg in die neue Saison.

() Bereits heute Abend steigt Fußball-Landesligist VB Zweibrücken in die Saison ein. Gleich in der ersten Runde des Verbandspokals ist die Mannschaft von Trainer David Schwartz ab 18.30 Uhr beim Landesliga-Absteiger SV Hermersberg gefordert.

„Es wird sicher ein schwieriges Spiel“, sagt der VB-Coach. Nicht nur, weil der Bezirksligist seine Mannschaft nach dem Abstieg fast komplett zusammenhalten konnte, sondern auch, weil die Ansetzung für die Bewegungsspieler aus Zweibrücken zu einem ungünstigen Zeitpunkt kommt: „Wir haben diese Woche unser Sportfest, da wollten wir am Wochenende nicht auswärts spielen. Daher haben wir das Spiel vorgezogen. Es fällt damit aber genau in die Urlaubszeit einiger Spieler.“ Auf sechs, sieben Mann muss Schwartz, der mit der Vorbereitung bislang sehr zufrieden ist, daher verzichten. Hinzukommen ein, zwei Ausfälle von Spielern, die ihre Verletzungen aus der Vorsaison noch nicht auskuriert haben. „Derzeit habe ich überhaupt nur 13 Spieler, die ich nach Hermersberg mitnehmen kann“, erklärt David Schwartz. Der VBZ-Trainer will aber nicht jammern. „Man kann als klassenhöheres Team dennoch nicht sagen, dass wir nicht der Favorit sind. Aber es wird keine leichte Aufgabe.“ Das Verbandspokalspiel ist für die VBZ auf jeden Fall ein guter Gradmesser für die anstehende Landesligarunde, die für die Zweibrücker am Sonntag, 13. August, mit dem Heimspiel gegen Hüffelsheim beginnt. „Es wird heute sicher noch einmal ein guter Test“, sagt Schwartz, der natürlich auch die Ambitionen hat, in die nächste Pokalrunde einzuziehen. „Wir wollen weiterkommen. Der Pokal ist eine gute Möglichkeit, zusätzliches Geld für den Verein zu generieren. Jedes weitere Spiel bietet zudem die Chance auf einen attraktiven Gegner.“ Daher sei es natürlich das Ziel, möglichst weit zu kommen. Aber Schwartz ist so realistisch, zu wissen, „dass es spätestens ab der vierten oder fünften Runde, wenn auch die Verbands- und Oberligisten alle dabei sind, sehr schwierig wird“. In der vergangenen Saison mussten die VBZ in der zweiten Runde nach dem 1:3 im Stadtderby gegen den TSC Zweibrücken die Segel streichen. Der Ligakonkurrent sowie Verbandsligist SG Rieschweiler haben in der ersten Runde ein Freilos und steigen erst später in den Wettbewerb ein.