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VBZ-Trainer David Schwartz muss schon wieder improvisieren

VBZ-Trainer David Schwartz muss schon wieder improvisieren

Die 1:3-Niederlage im Verbandspokal gegen den Lokalrivalen TSC Zweibrücken bereitete dem Spielertrainer der VB Zweibrücken, David Schwartz, keine schlaflose Nacht. Mehr Sorgen bereitet ihm der verletzungsbedingte Ausfall von Patric Kuntz. Neben dem Abwehrchef muss Schwartz am Sonntag, 15 Uhr, gegen den SV Mackenbach sicher auf Luca Genova (Urlaub) verzichten. Und auch hinter Max Baumann steht noch ein Fragezeichen. Damit fehlen drei Spieler aus der Abwehrkette. "Wir werden aber sicher mit elf Spielern beginnen", nimmt Schwartz die Ausfälle - dazu kommt noch Jan Brödel (Urlaub) - gelassen hin. "Jammern hilft nichts. Wir nehmen es hin wie es ist." Der Kader gebe es her, dass er dennoch eine gute Mannschaft aufbieten könne. "Wir müssen halt ein bisschen improvisieren." Dabei rücke die Mannschaft auch zusammen. Mackenbach ist für Schwartz ein unbekannter Gegner. Dass dieser erst drei Punkte hat und die VBZ bereits sieben spielt für Schwartz zu dem frühen Zeitpunkt keine Rolle. "Die Mannschaft wird am Sonntag alles versuchen und schauen, was geht."

Mit dem Rückenwind des Pokalsiegs reist der TSC am Sonntag, 15 Uhr, zum Aufsteiger Bundenthal. "Das wird vermutlich ähnlich wie gegen die VBZ. Der Gegner wird aus einer kompakten Defensive agieren", meint der Trainer des TSC, Sanel Nuhic. Da müsse seine Mannschaft konzentriert zu Werke gehen und in der Rückwärtsbewegung keinen Fehler zulassen. Gegen die VBZ habe die Systemumstellung bereits gewirkt. "Wir haben aus dem Spiel keine Chance zugelassen." Bei Angriffen des Gegners verteidigt der TSC mit einer Fünferkette. Erfreut war der Trainer, dass die Mannschaft wie im Punktspiel am vergangenen Sonntag gegen Eppenbrunn (5:1) auch im Pokal Chancen nutzte. Auf dem Weg der letzten beiden Spiele müsse die Mannschaft weitermachen. "Wir sind noch nicht da, wo wir hinwollen." Und in Bundenthal soll ein weiterer Schritt dahin getan werden.