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Umbau des Rimschweiler Sportplatzes im Landes-Förderplan

Umbau des Rimschweiler Sportplatzes im Landes-Förderplan

Der Umbau des Rimschweiler Hartplatzes zu einem Rasenplatz steht im Förderplan des Landes für 2016, bestätigte die Sprecherin der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Trier, Eveline Dziendziol. Damit kann der Platz noch in diesem Jahr umgebaut werden.

Zuvor müsse der Verein noch die erforderlichen Unterlagen bei der Behörde einreichen.

"Wir werden in den nächsten Tagen mit der ADD Kontakt aufnehmen", kündigte der am Wochenende wiedergewählte Vorsitzende des TuS Rimschweiler , Gerhard Weber. Denn auch der Verein ist daran interessiert, dass der Umbau noch in diesem Jahr vollzogen wird. Rund 100 000 Euro soll dieser nach Schätzung des Vereins kosten. Dabei hofft der TuS auf einen 40-prozentigen Zuschuss des Landes. Zur Höhe der Förderung wollte sich die Sprecherin erst nach Vorlage der Unterlagen äußern. Die Stadt bezuschusst üblicherweise eine Baumaßnahme mit 20 Prozent. Eine höhere Förderung ist möglich, wenn bestimmte Voraussetzungen vorliegen.

Bei der Mitgliederversammlung berichtete der für den Wirtschaftsbetrieb zuständige Vorsitzende, Christian Lang, von der guten Finanzlage des Vereins. Damit kann der Verein einen Teil der Kosten tragen. "Wir werden die Mitglieder aber auch noch zu Spenden aufrufen", sagte Weber. Mit vier Jungen-Mannschaften, davon drei in Spielgemeinschaften, nimmt der TuS am Spielbetrieb teil. Dazu kommt eine Mädchen-Mannschaft. Mit dem wieder verstärkten Jugendspielbetrieb hat Lang bereits im vergangenen Jahr die Notwendigkeit des Rasenplatzes begründet.

Der Sportstättenbeirat hat im vergangenen Jahr dem Antrag zugestimmt und auf Platz zwei der Prioritätenliste hinter den Tennis-Club Weiß-Blau gesetzt. Nach Auskunft der ADD-Sprecherin hat das Land zugestimmt, in diesem Jahr zwei Maßnahmen in Zweibrücken zu fördern.