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Handabll-Oberliga: Über Kampf und Leidenschaft zum dritten Saisonsieg

Handabll-Oberliga : Über Kampf und Leidenschaft zum dritten Saisonsieg

Handball-Oberligist TV Homburg empfängt im Aufsteigerduell die HSG Eckbachtal.

Zum Duell der Aufsteiger kommt es am Samstagabend ab 20 Uhr in der großen Sporthalle der Robert-Bosch-Schule. Die Voraussetzungen vor der Partie sind klar: Während die HSG Eckbachtal mit 16 Punkten und Platz zehn nichts mehr mit dem Kampf um den Klassenverbleib zu tun hat, muss der TV Homburg als Vorletzter mit erst vier Zählern noch einiges tun, um auch in der nächsten Saison in der Oberliga spielen zu dürfen. Unter Umständen könnte sogar der vorletzte Rang reichen, wenn unter anderem die VTZ Saarpfalz die Dritte Liga hält. Doch TVH-Trainer Jörg Ecker hat den drittletzten Platz noch nicht abgeschrieben, den zur Zeit der HV Vallendar besetzt.

Fünf Punkte Rückstand haben die Homburger Handballer zu diesem Rang. „Mit einem Erfolg könnten wir den Abstand verkürzen“, hoffen Ecker und seine Mannen auf den ersten Sieg gegen die HSG Eckbachtal, den man bereits von der Aufstiegsrunde gut kennt. In der Dirmsteiner Sporthalle musste sich der TV Homburg im Aufstiegsspiel mit 27:34 ebenso klar geschlagen geben, wie auch im Hinspiel der laufenden Oberliga-Runde mit 26:33. „Die HSG Eckbachtal lebt von ihrem Heimvorteil und davon, dass sie in eigener Halle ohne Harz an den Händen spielen“, erklärt Jörg Ecker. Das in anderen Hallen erlaubte Klebemittel zur Ballkontrolle dürfen die Spieler in Dirmstein nicht verwenden. „Wenn man in dieser Halle immer trainiert und spielt, ist das ein Riesenvorteil für den Gastgeber.“ Während Eckbachtal 14 seiner 16 Punkte bisher in eigener Sportstätte holte, ging man auswärts mit nur zwei Zählern, die man beim Schlusslicht TSG Friesenheim II holte, fast leer aus. In dieser Bilanz sieht Ecker einen großen Vorteil für seinen TV Homburg.

„Die Eckbachtaler Spieler kommen einfach mit dem Harz schlecht zurecht. Das kann man an der Flut von Auswärtsniederlagen bisher sehen. Daran soll sich am Samstag bei uns nichts ändern. Wir wollen den dritten Saisonsieg holen.“ Dafür fordert er von allen Spielern, dass sie über 60 Minuten an ihre Leistungsgrenze herankommen. Das Konzept des Homburger Trainers: Aggressiv in der Abwehr auftreten und im Angriff geduldig aufspielen und dann die Chancen optimal verwerten. „Die HSG Eckbachtal tritt mit einem eingespielten Team an, das einige erfahrene RPS-Oberligaspieler in ihren Reihen hat“, betont Ecker

Die Vorbereitung auf das wichtige Spiel verlief keinesfalls optimal. Ecker berichtet, dass am Dienstagabend beim Training grippebedingt nur acht Spieler zur Verfügung standen. „Ich hoffe, dass sich möglichst viele bis zum Spiel soweit erholt haben, um die Partie gut zu überstehen.“ Auf die verletzten Matthias Mohn, Johannes Pelletier und Philip Rauchschwalbe muss der TV Homburg verzichten. Sehr wahrscheinlich auch auf Niklas Eberhard. „Egal wer heute auf dem Spielfeld steht, ich will Kampf, Einsatz und Leidenschaft sehen“, gibt sich Ecker angriffslustig.