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Handball-Oberliga: Über das Kollektiv zum Saarderby-Sieg

Handball-Oberliga : Über das Kollektiv zum Saarderby-Sieg

Die Oberliga-Handballerinnen des SV 64 Zweibrücken erwarten am Samstag (18 Uhr) die neuformierte HF Köllertal.

Am Samstag empfangen die Zweibrücker Löwinnen die HF Köllertal zum einzigen Saarderby der Oberligasaison. Anwurf ist um 18 Uhr in der Ignaz-Roth-Halle.

Die Handballfreunde aus Köllertal sind eine Spielgemeinschaft aus dem letztjährigen Oberligisten HSV Püttlingen und dem TV Riegelsberg. Bisher konnten die Saarländerinnen nur einen Sieg verbuchen und belegen somit den vorletzten Tabellenplatz vor den Sportfreunden aus Budenheim, die noch kein Spiel für sich entscheiden konnten. Ganz im Gegensatz zu den Zweibrücker Löwinnen. Diese kletterten durch ihren starken Auftritt gegen den direkten Tabellennachbarn, der SG Ottersheim mit 10:4-Punkten wieder auf Platz zwei. Vor ihnen rangiert nur die HSG Wittlich, die sich in dieser Saison erst in einem Spiel geschlagen geben musste.

Die Gäste aus dem Westen des Saarlandes müssen sich nach dem Zusammenschluss und dem damit verbundenen personellen Umbruch in der Oberliga erst wieder neu orientieren. Nach mehreren unglücklichen Niederlagen finden sich die Handballfreunde im Tabellenkeller. „Wir dürfen sie auf keinen Fall unterschätzen. Sie haben in den letzten Spielen gezeigt, dass sie auch gegen starke Mannschaften mithalten können“, warnt SV-Trainer Rüdiger Lydorf.

Für die Zweibrückerinnen gilt es die Abwehr weiterhin zu stabilisieren und an das gute Deckungsverhalten der letzten Partie anzuknüpfen. Vor allem gegen die beiden gefährlichen Spielerinnen Admira Zvekic und die fünfte der Torschützenliste Marion Müller müssen die jungen Löwinnen konzentriert und konsequent agieren, um deren Kreise einzuengen. Im Angriff werden die 64er durch die häufigen Formationswechsel der Gäste gefordert. Die Lydorf-Sieben müssen immer wieder die richtigen taktischen Mittel auswählen, um die passenden Lücken in der HF-Deckung zu finden.

Viele Möglichkeiten, um gezielt zu trainieren und sich auf die Defensive der Gäste einzustellen, blieb den 64erinnen unter der Woche allerdings nicht. Eine komplette Einheit fiel dem Feiertag „Allerheiligen“ zum Opfer und außerdem erschwerten einige krankheits- und berufsbedingte Ausfälle den Trainingsbetrieb. „Ich hoffe, dass alle Mädels zum Wochenende fit sein werden. Die letzten Spiele haben gezeigt, dass wir nur im Kollektiv eine gute Leistung abrufen können. Wir versuchen natürlich weiterhin mit unserer jungen Mannschaft daran zu arbeiten, auch Ausfälle gut kompensieren zu können“, stellt Lydorf die Entwicklung seiner Schützlinge in den Vordergrund.