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TV Kirrberg bereit für den nächsten Mountainbike-Contest

TV Kirrberg bereit für den nächsten Mountainbike-Contest

Am kommenden Samstag, 25. Juni, veranstaltet der TV Kirrberg seinen beliebten Mountainbike-Contest. Das Gelände im „Sport- und Kulturtreff im Tal“ (Eckstraße 49 in Kirrberg) ist dann ab elf Uhr für die ersten Trainingssprünge geöffnet. Ab 14 geht die Qualifikation über die Bühne. Und ab 16.30 Uhr werden dann die Sportler aus nah und fern im Finale mit Sicherheit noch einmal an ihre Grenzen herangehen.

"Auf die Zuschauer warten wieder einmal richtig spektakuläre Sprünge mit schier unglaublichen Drehungen in der Luft. Ich bin jetzt bereits selbst schon seit acht Jahren in dieser Sportart unterwegs und wundere mich immer noch, was technisch alles möglich ist", sagt Jonas Fisch. Der Koordinator des Events hofft für Samstag auf gutes Wetter. "Vor allem Dauerregen wäre für unsere Veranstaltung eine kleine Katastrophe, denn dann würde es für die Teilnehmer beim Absprung einfach zu glatt und gefährlich werden", betont der 22-Jährige.

Im vergangenen Jahr stemmte Fisch die Doppelbelastung zwischen Organisation und aktiver Teilnahme vorbildlich und qualifizierte sich trotz einer Schulterverletzung für das Finale der besten Zwölf. Am Ende landete der Lokalmatador auf Rang elf. Noch besser lief es für seinen Vereinskollegen Patrick Pfreundschuh. Er wurde Fünfter und konnte die Jury im Finale vor allem mit einem Salto rückwärts begeistern.

Auch in diesem Jahr trifft sich die internationale Dirt-Jumping-Community zu einem Turnier der World Tour der Freeride-Mountainbiker. "Wie bereits in den beiden Jahren davor sind wir Teil der FMB World Tour und der Deutschen Freestyle Mountainbike Tour", sagt Fisch voller Stolz und ergänzt: "Dieses Event macht nur ein paar Zwischenstopps in Deutschland. Und wir sind die einzige Veranstaltung, bei der auch Amateure World-Cup-Punkte sammeln können."

Die Geschwindigkeit der Fahrer ist am Samstag zweitrangig. Vielmehr geht es für die Teilnehmer aus Schweden, Frankreich, Luxemburg und ganz Deutschland darum, mit dem Fahrrad möglichst schwierige und eindrucksvolle Tricks auf den Schanzen auszuführen. Dabei geht es teilweise acht Meter weit und drei Meter hoch durch die Luft. Es werden Salti, Schrauben und andere akrobatische Kunststücke vorgeführt. Fetzige Musik sorgt für Abwechslung zwischen den Sprüngen. Der Eintritt ist frei.

"Da man sich noch am Wettkampftag selbst bis zwölf Uhr vor Ort anmelden kann, sind Prognosen über die Teilnehmerzahl etwas schwierig, aber so 60 Sportler sollten es schon sein", sagt Fisch.