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TSC Zweibrücken schlägt Hüffelsheim, SG VB Zweibrücken/SV Ixheim unterliegt Kirn.

Landesliga West : „Verspielter“ TSC feiert Kantersieg

Fußball-Landesliga: TSC Zweibrücken schlägt Hüffelsheim, SG VBZ unterliegt Kirn.

SG VB Zweibrücken-SV Ixheim – VfR Kirn 1:3 (1:2) „Wir sind heute einfach nicht ins Spiel gekommen“, haderte der Trainer der SG VBZ-Ixheim, David Schwartz, nach der 1:3-Heimniederlage gegen Kirn. In den zehn Minuten vor der Pause hatte die SG Chancen, den 0:2-Rückstand zu diesem Zeitpunkt auszugleichen. Doch lediglich ein Freistoß-Hammer von Peter Raje (42.) aus 30 Metern fand den Weg ins Tor. Lukas Österreicher (39.) traf mit einem Kopfball nur die Latte und Luca Genova (44.) verfehlte nach Flanke von Sebastian Meil das Tor. Ansonsten brachten die Gastgeber wenig zusammen. Die SG versuchte es mit weiten Bällen, die eine sichere Beute der Gästeabwehr waren. Und beim Kombinationsspiel unterliefen den Hausherren viele Fehler. Kirn dominierte von Beginn an, doch SG-Torhüter Merlin Schäfer bewahrte seine Elf mit drei guten Reaktion vor einem Rückstand. In der 33. Minute war er bei einem Schuss von Bastian Rinn aber ebenso machtlos wie beim 0:2 durch Marlon Krujatz (35.). Auch nach der Pause blieben die Gastgeber meist harmlos. Nach einem Zweikampf von Janik Gerlinger mit Kraujatz entschied der Schiedsrichter auf Elfmeter, den Alexander Schick (69.) verwandelte. Die Schlussoffensive der SG war zu schwach, um das Spiel noch zu drehen.

SG Hüffelsheim – TSC Zweibrücken 0:5 (0:3) Zufrieden klatschten sich die Spieler des TSC nach dem deutlichen Sieg in Hüffelsheim ab. Auch Trainer Sanel Nuhic lobte seine Mannschaft. „Die Einstellung hat heute von Anfang an gestimmt.“ Der TSC bestimmte die Partie und trug mit guten Kombinationen gefährliche Angriffe vor. Bereits vor dem 1:0 durch Philipp Nendza in der 21. Minute vergaben Cüneyt Eren und Sayfedine El-Khadem Chancen. Dennis Gerlinger (34./48.), El-Khadem (34.) und Eren (60.) bauten die Führung aus. „Danach waren wir zu verspielt und haben den Ball auf der Torlinie nochmal quergelegt“, sagte Nuhic. Am positiven Gesamteindruck änderte das beim Trainer aber nichts: „Es war mir wichtig, dass wir das Spiel gegen einen möglichen Absteiger absolut Ernst nehmen.“