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TSC Zweibrücken empfängt den Lokalrivalen SG VB Zweibrücken-SV Ixheim

Zweibrücker Stadtderby im Verbandspokal : Pokalschlager am Wattweiler Berg

Der TSC Zweibrücken empfängt am Mittwoch den Lokalrivalen SG VB Zweibrücken-SV Ixheim im ersten Pflichtspiel der Saison.

Mit einem brisanten Duell beenden die beiden Zweibrücker Landesligisten die über fünfmonatige Corona-Zwangspause. An diesem Mittwoch, 19 Uhr, empfängt der TSC in der ersten Runde des Fußball-Verbandspokals den Lokalrivalen SG VB Zweibrücken-SV Ixheim zum ersten Pflichtspiel. „Wir sind gut vorbereitet auf das Spiel“, schaut TSC-Trainer Jan Weinmann zuversichtlich auf das Aufeinandertreffen der beiden Teams.

„Die Vorbereitung lief gut und auch die Ergebnisse der bisherigen Partien passte“, sagt Weinmann. „Doch dafür kann man sich nichts kaufen.“ Entscheidend sei, wie die Mannschaften ins erste Pflichtspiel kommen. Und da stünden beide bei null. Die Partie betrachtet Weinmann von zwei Seiten. Zum einen stehe die Mannschaft mitten in die Vorbereitung. „Der Fokus liegt auf dem Rundenstart am 6. September.“ Auf der anderen Seite sei das Stadtderby „immer ein Prestigeduell“.

Und dann „wollen wir im Pokal natürlich auch weiterkommen“, macht Weinmann die Ambitionen seiner Mannschaft deutlich. Zum Spiel stünden fast alle Mann zur Verfügung. Nach den bisherigen Erkenntnissen sieht der TSC-Trainer seine junge Mannschaft auf einem guten Weg.

Der Teammanager der SG VBZ-Ixheim, Michael Müller, freut sich, dass seine Mannschaft im Pokal auf einen „starken Gegner“ trifft. „Danach weiß man, wo man zwei Wochen vor Rundenbeginn steht.“ Das der TSC nicht nur ein guter Gradmesser ist, sondern es sich um den Lokalrivalen handelt, mache die Partie noch reizvoller. „Da geht es natürlich auch ums Prestige“, weiß auch Müller. Zudem könne die Mannschaft mit einem positiven Ergebnis ein Zeichen für die anstehende Spielzeit setzen.

Die Ergebnisse der Vorbereitungsspiele seien nicht wie gewünscht gewesen. Allerdings habe der neue Trainer Alexander Joniks immer auf Spieler verzichten müssen, sei es aus beruflichen Gründen oder weil sie in Urlaub waren. Im Pokalkracher fehlt Mittelfeldspieler Waldemar Schwab (beruflich). „Aber wir haben dennoch das Ziel, zu gewinnen.“ Die SG werde aus einer gesicherten Abwehr spielen und erst Mal schauen, was der Gegner macht.

Für die Partie am Wattweiler Berg gibt es laut TSC-Sprecher Stephan Heidenreich noch Restkarten an der Abendkasse. Der Verein bittet die Zuschauer aber um rechtzeitige Anreise, um einen zu großen Andrang im Eingangsbereich vermeiden zu können.

Nachdem die zweite Mannschaft des SV Contwig am Sonntag mit einem 4:1-Sieg in den Kreispokal gestartet ist, trägt die erste Mannschaft am Mittwoch, 19 Uhr, im Verbandspokal beim FV Münchweiler das erste Pflichtspiel aus. „Da werden einige junge Spieler, die am Sonntag ihre Sache richtig gut gemacht haben, mit auflaufen“, kündigt Trainer Max Blum an. Für Blum zählt auch das Verbandspokalspiel zur Vorbereitung. Der Ligakonkurrent Münchweiler sei da ein guter Test. Auch wenn man lieber am Contwiger Bahnhof gespielt hätte, geht Blum die Partie offensiv an, um eine Runde weiter zu kommen. Die Chancen schätzt der Trainer 50:50.

Die SG Knopp-Wiesbach hat bereits das erste Pflichtspiel erfolgreich absolviert. Gegen einen starken SV Battweiler gewann die SG 4:2 nach Verlängerung. Am Mittwoch, 19 Uhr, empfängt die SG in Wiesbach den Ligakonkurrenten TSG Trippstadt. „Das wird sicher auch nicht einfach“, meint der Vorsitzende des FC Knopp, Steffen Mayer. „Aber wir wollen weiterkommen.“ Auch weil dann in der nächsten Runde am 30. August ein Kerbespiel in Knopp möglich ist. „Vielleicht gegen einen namhaften Gegner.“