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TSC lockt die meisten Zuschauer auf den Platz

TSC lockt die meisten Zuschauer auf den Platz

Bereits 28 Mal mussten die Unparteiischen in der laufenden Runde der Bezirksliga West die Rote Karte zücken. Die Tendenz ist damit steigend, erklärte Staffelleiter Harald Ruffing auf der Rückrundenbesprechung.

Ruhig ging es bei der Rückrundenbesprechung der Bezirkliga zu. Eine durchaus zufriedenstellende Bilanz zog West-Staffelleiter Harald Ruffing im Sportheim des FV Ramstein-Miesenbach zusammen mit den Vertretern der 16 Vereine über die ersten 18 Spieltage in seiner Klasse. Ruffing gratulierte zunächst dem Aufsteiger TSC Zweibrücken zur Herbstmeisterschaft, erinnerte aber auch an den Abstiegskampf, bei dem am Ende mit Blick auf die Landesliga gleich vier Bezirksligavertreter den Kürzeren ziehen könnten. Der zwölfte Tabellenplatz muss daher zur Sicherheit schon angestrebt werden.

Abgenommen haben die Zahl der Gelben und Gelb-Roten Karten gegenüber dem gleichen Zeitraum in der letzten Saison, zugenommen hat jedoch das Zücken der Roten Karte. 28 Mal mussten die Unparteiischen den roten Karton zeigen, alleine sieben Mal in den drei Spielen der Rückrunde. Im zurückliegenden Jahr waren es noch 22 nach dem 18. Spieltag. 481 Gelbe Karten (im Vorjahr 541) und 26 Gelb-Rote (32) vervollständigen die Bilanz. Beim Thema "Rote Karten" erinnerte Ruffing die Vereinsvertreter daran, dass es ganz wichtig ist, innerhalb von zwei Tagen eine Stellungnahme dazu bei ihm abzugeben.

Der TSC Zweibrücken ist nicht nur Herbstmeister, sondern mit durchschnittlich 261 Zuschauern pro Heimspiel auch hier der Krösus. Mit ganz vorne dabei sind hier aus dem Sportkreis noch der TV Hauenstein II mit registrierten 192 Zuschauern, der FC Fehrbach mit 148, der SV Hinterweidenthal mit 147 und die SF Bundenthal mit 137.

In der Fairnesstabelle dagegen tauchen unter den ersten vier Plätzen derzeit mit dem TuS Jettenbach , VfB Reichenbach , SV Schopp und der SG Waldmohr-Dunzweiler nur Vereine aus dem Sportkreis Kusel-Kaiserslautern auf. Erste Kreisvertreter sind hier die SF Bundenthal und der VB Zweibrücken auf den Plätzen fünf und sechs.

Drei Nachholspiele stehen aus der Vorrunde noch an. Die Begegnungen SG Niederkirchen gegen den FV Olympia Ramstein , das für den Abstieg wichtige Kreisderby TuS Leimen gegen den MTV Pirmasens und das Spiel der SG Rieschweiler II beim TuS Jettenbach wurden vor der Fortsetzung der Rückrunde am 1. März eine Woche zuvor, am 22. Februar, vom Staffelleiter neu angesetzt. Wie Harald Ruffing bereits ankündigte, wird sich auch in der neuen Saison 2015/2016 der Spielplan im gleichen zeitlichen Rahmen bewegen wie in der aktuellen Spielzeit. Erster Spieltag ist am ersten Augustwochenende, letzter Spieltag am 22. Mai 2016.

Michael Jansen, Mitglied des Verbandsschiedsrichterausschusses des SWFV, durfte für die Rückrunde eine einzige Regeländerung ankündigen, die aber mit Sicherheit selten in Kraft treten wird. So muss klar erkenntlich sein, welcher Spieler für seinen Verein einen zugesprochenen Strafstoß ausführen wird. Ist das nicht der Fall, kommt es zu einer Wiederholung und der nicht zuvor identifizierte Spieler erhält eine Gelbe Karte. Hält der gegnerische Schlussmann den Elfer, dann geht das Spiel mit einem Freistoß weiter. Ansonsten beschränkten sich die Ausführungen von Michael Jansen auf Hinweise zur Gewinnung von neuen Schiedsrichtern, dem Dauerthema bei allen Besprechungen.