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4:0 gegen VBZ: TSC dominiert Zweibrücker Stadtderby

4:0 gegen VBZ : TSC dominiert Zweibrücker Stadtderby

Landesligist bezwingt VBZ mit 4:0. Dennis Gerlinger trifft dreifach.

„Derbysieger, Derbysieger“, skandierten die Spieler des Landesligisten TSC Zweibrücken bei ihrem Siegestanz im Mittelkreis. Die Spieler der VBZ saßen derweil wenige Meter entfernt mit hängenden Köpfen auf dem Rasen. „Der TSC war besser und hat verdient gewonnen“, meinte der enttäuschte Abwehrspieler Lukas Österreicher.

„Das war eine verdiente Niederlage“, erkannte auch der VBZ-Trainer David Schwartz das Ergebnis neidlos an. Dennoch war er enttäuscht von der Vorstellung seiner Mannschaft im Heimspiel vor einer Kulisse von rund 650 Zuschauern. „Wir haben die Zweikämpfe nicht angenommen und waren zu ängstlich.“ Dann ging der TSC auch noch in der dritten Minute durch einen Flachschuss von Dennis Gerlinger nach Zuspiel von Ahmed El-Khadem in Führung. „Das hat uns schon getroffen“, meinte Schwartz. „Gerlinger hat viel Qualität. Das macht dann auch den Unterschied in einem solchen Spiel aus.“

Der strahlende TSC-Trainer Sanel Nuhic wollte den Sieg nicht allein auf die „schon starke Leistung“ von Gerlinger zurückführen. „Wir haben insgesamt eine reife Leistung gezeigt und unseren Plan umgesetzt“, sagte er nach der Partie. Dazu würden auch Spieler wie Matthew Versteeg oder Jan Tüllner im Mittelfeld gehören, die keine so spektakulären Aktionen haben, aber im Spiel ganz wichtig seien.

Mit der frühen Führung im Rücken kontrollierte der TSC das Geschehen. René Müller (26.) mit einem Freistoß und Gerlinger (30.) nach verpassten zunächst das 2:0. Das gelang Gerlinger in der 38. Minute. Nach einem Ballgewinn und Zuspiel von Müller umspielte der Torjäger den VBZ-Torhüter Joshua Prine und schoss ein. Erst kurz vor der Pause kamen die VBZ nach einem Freistoß durch einen Kopfball von Steven Hörner zur ersten Chance.

Die nächste VBZ-Chance gab es in der 59. Minute. Diesmal nach einer Ecke. Max Baumann köpfte übers Tor. Zu dem Zeitpunkt war die Partie schon entschieden. Nach einem Foul von Baumann an Sayfedine El-Khadem verwandelte Gelinger (49.) den Strafstoß. In der 70. Minute markierte Spielführer Tobias Schön mit einer Direktabnahme nach einer Ecke den Endstand. Da rannte auch Trainer Nuhic zum Jubeln mit der Mannschaft auf den Platz. Denis Sikora hatte danach sogar die Chance, die Führung auszubauen. Die Fans des TSC hatten zu dem Zeitpunkt schon mit dem Feiern des Sieges begonnen.