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Trotz angespannter Personallage zählen für SGR nur drei Punkte

Trotz angespannter Personallage zählen für SGR nur drei Punkte

Björn Hüther ist kein Trainer, der schnell jammert. "Doch so eine Situation habe ich noch nicht erlebt", erklärt der Coach des Fußball-Vebandsligisten SG Rieschweiler vor der anstehenden Heimpartie gegen Schlusslicht FSV Offenbach. Ohne sieben Spieler, die vor fünf Wochen gegen Dudenhofen noch in der Startelf standen, muss der 39-Jährige derzeit auskommen.

Zu den ohnehin verletzten oder angeschlagenen Spielern Stefan Maul, Janik Greinert, Luca Brödel, Dennis Becker und Steffen Sprau gesellen sich nun auch noch Quincy Henderson und Christoph Weis (Muskelfaserriss). Immerhin Becker und Sodji Dylan haben unter der Woche wieder trainiert und stehen gegen die Offenbacher wieder im Kader. In dieser Situation sei Hüther "wirklich froh, dass wir schon so viele Punkte gesammelt haben. Grundsätzlich stehen wir noch wirklich gut da". Wenn sich in den kommenden Wochen allerdings noch jemand verletzen sollte, würde es langsam eng. "Wir bekommen noch 13 gute Spieler zusammen, davon, dass ich selbst auflaufen muss, sind wir zum Glück noch ein gutes Stück weg", sagt Hüther mit einem Lachen. Dennoch müsse man alleine die ansonsten so starke Achse aus Sprau, Weis und Maul sehen, die fehlt. Durch den breiteren Kader sei das bislang sehr ordentlich aufgefangen worden. "Die Jungs machen das gut", lobt Hüther, der hofft, dass sein Team am Sonntag ab 15.30 Uhr an der dicken Eiche, wie bei der knappen 0:1-Niederlage zuletzt in Fußgönheim, auch wieder eine so kämpferisch starke Leistung bringen. Denn egal mit welcher Mannschaft, gegen das Schlusslicht aus Offenbach, das bisher erst drei Zähler auf dem Konto hat, soll zuhause der siebte Saisonsieg her. "Man weiß natürlich nie, was so ein Trainerwechsel, den die Offenbacher gerade erlebt haben, mit sich bringt, aber die drei Punkte, die uns nochmal gut tun würden, wollen wir auf jeden Fall behalten", betont Björn Hüther.