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Titelverteidiger steigt in Pokal ein

Titelverteidiger steigt in Pokal ein

32 Partien stehen in der ersten Hauptrunde des Fußball-Saarlandpokal auf dem Programm. Auch die Regionalligisten steigen in den Wettbewerb ein. Der FC Homburg muss heute zum Landesligisten Bebelsheim.

Der Fußball-Saarlandpokal geht in die nächste Runde. Am Dienstag und Mittwoch steigen dabei auch die Regionalligisten ein. Titelverteidiger FC Homburg wird bereits heute um 19 Uhr beim Vorletzten der Landesliga Ost, der SVG Bebelsheim-Wittersheim, gefordert. FCH-Trainer Jens gibt klar die Zielrichtung vor: "Hier ist ein Pflichtsieg angesagt." Nach den beiden Erfolgen zuletzt in der Liga befindet sich seine Mannschaft im Aufwind. "Mit Sicherheit gebe ich den Spielern Einsatzzeit, die in den letzten Wochen in der Regionalliga nicht so oft spielten", sagt Kiefer, der mit seinen Jungs nach drei Finalteilnahmen auch in dieser Saison ins Endspiel kommen möchte. "Wir werden den Gegner nicht unterschätzen und uns auch im Pokal von einer spielerisch guten Seite zeigen", erklärt Mittelfeldspieler Timo Cecen.

Spielerisch steigern will sich der FSV Jägersburg. Der Oberligist, der im Ligaalltag sechs seiner letzten sieben Partien abgeben musste, will am Mittwoch in die nächste Pokalrunde. "Beim VfB Hüttigweiler gilt es anders aufzutreten, als bei unserem sehr mühsamen Sieg bei Hellas Bildstock", sagt Trainer Marco Emich. Beim Zweiten der Landesliga Ost kamen die Jägersburger übers Elfmeterschießen weiter. Nun spielen sie beim Vierten der Landesliga Nord. Emich hofft, dass seine Elf diesmal über 90 Minuten den Gegner ernst nimmt.

Auch der FC Palatia Limbach spielt in Humes bei einem Landesligisten. Palatia-Coach Alexander Ogorodnik hofft, dass sich seine Truppe gegenüber der jüngsten Niederlage steigern kann, um die nächste Pokalrunde zu erreichen. Auch die SG Ballweiler-Wecklingen/Wolfersheim ist noch im Wettbewerb. Am Mittwoch tritt das Team beim Verbandsligisten FC Riegelsberg an. "Ein Weiterkommen sollte möglich sein", sagt Trainer Marco Meyer. Dafür wird er auch Spieler zum Einsatz bringen, die bisher in der Verbandsliga kaum Einsatzseiten hatten.

Der FC Bierbach bekommt es heute Abend, 19 Uhr, in der Partie gegen den Achten der Verbandsliga Süd-West, dem SV Wahlen-Niederlosheim, mit einer Unbekannten zu tun. Gegen das klassenhöhere Team will der FCB genauso stark sein, wie gegen Rohrbach, das nach dem 1:2 in Bierbach die Koffer packen musste. "Personell steht alles zur Verfügung, wir wollen eine Runde weiterkommen", so Trainer Klaus Kunz. Er kündigte jedoch an, dass er die Anfangself gegenüber dem 7:0-Ligaerfolg gegen Ommersheim etwas umbauen möchte, "einfach um die Belastung besser aufzufangen". Ansonsten hofft er auf ähnlich motivierte Spieler wie gegen Rohrbach. "Unser Gegner scheint personell momentan Probleme zu haben. Zudem sind wir zuhause schwer zu schlagen." Landesligist SG Blickweiler-Breitfurt empfängt den Saarlandligisten SV Mettlach. Trainer Melori Bigvava zeigt Respekt, sei der Gegner "eine richtige Nummer, eine große Adresse". Doch er sieht sein Team in der Lage, es den Mannen von der Saarschleife schwer zu machen. Doch arbeitsbedingt fehlt Dimitri Abadzdaze. Auch Dennis Mauz und Georgi Margiano fehlen verletzt. Zudem ist der Einsatz von Torsten Kühnreich fraglich. Ein Pokalcoup wäre der richtige Abschluss der Kirmes.

Nach den Pokalüberraschungen gegen den Verbandsligisten Bliesmengen-Bolchen (2:1) und den Landesligisten Einöd (5:3) will die SG Erbach auch dem Landesligisten SF Güdesweiler ein Bein stellen, um danach auf einen attraktiven Gegner zu hoffen. Doch die Vorzeichen scheinen nicht gut. Trainer Frank Lebong muss einige Spieler ersetzen, hat zudem noch das 3:5 in Niederbexbach zu verdauen. Fehlen werden dem Bezirksligisten Philipp Roth sowie Johannes Bay (Bänderriss Fuß), Pascal Krauß (Bänderriss Schulter), Mike Monz (Knieprobleme), Mathias Bernd (Schulterverletzung). Fraglich ist der Einsatz von Daniel Krämer, der an einer Augenentzündung laboriert.