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Tischtennis-Bezirkstag Westpfalz: Regeländerungen geplant

Tischtennisbezirk Westpfalz : Neue Regeln, neue Bälle und bunte Beläge

Viele Themen beim Tischtennis-Bezirkstag.

Spannend wurde es erst als das übliche Prozedere des 1. Bezirkstag des Tischtennisbezirks Westpfalz Süd abgehandelt war. In der Höheinöder Hans-Broschey-Halle kam dann wieder die neue Klasseneinteilung, Ballfarben und auch die Einführung bunter Beläge zur Sprache.

Gewählt wurde auch beim 1. Bezirkstag. Wie zu erwarten wurde der gesamte Bezirkssportausschusses bestehend aus Sebastian Kranitz (Bezirkssportwart und Bezirksjugendwart), Walter Morgenthaler (Kreisspielleiter West und Ost), Matthias Reichert (Bezirksschülerwart) und Benjamin Haag (Bezirkspressewart) ohne Gegenstimme in ihrem Amt bestätigt. Die Mitglieder für die Ausschüsse beim Pfälzischen Tischtennisverband (PTTV) wurden vorgeschlagen und die Delegierten für den Verbandstag am 15. Juni in Ramstein-Miesbach bestimmt.

Erst zum Ende hin kam das Thema auf, dass die Spieler des hiesigen Tischtennisbezirk bewegt. Das es zu einer Reduzierung der Klassenstärke, von zwölf auf zehn Teams kommt, ist unweigerlich klar. „Es wird nun bei den Verbandstagen im Saarland und der Pfalz abgestimmt, ob die gemeinsame Verbandsoberliga der beiden Tischtennisverbände eingeführt wird“, erklärt der Vizepräsident Sport des PTTV Peter Baumann. Entsprechende Auf- und Abstiegsregelungen werden dann bis zum 31. Mai bestimmt, da es durch die Neueinführung von zwei Ligen zu einem vermehrten Auf- und Abstieg kommt. Auch kommt es zu einer Änderung der Relegationsregel. So wird es künftig nicht nur ein Spiel geben, sondern eine Relegationsrunde durchgeführt. Künftig wird dann beispielsweise der Achte der Bezirksliga und die beiden Zweiten der Bezirksklasse dann um einen Platz in der Bezirksliga spielen. Der Bezirksligaverein hat dann Heimrecht. Auch wird eingeführt, dass der Meister einer Liga, sollte er auf sein Aufstiegsrecht verzichten, automatisch abmeldet und absteigt, dies gelte nach Auskunft von Baumann allerdings nicht für die höchste Kreisspielklasse.

Zum Abschluss stellte Baumann fest, dass ab der kommenden Runde mit Plastikbällen, statt dem althergebrachten Zelluloid gespielt werden muss. So wird es in Zukunft auch drei Ballfarben geben, mattorange, weiß und gelb. Auch hat der Tischtennis-Weltverband beschlossen, dass künftig mit bunten Belägen gespielt wird. „Diese Regelung ist noch in den Anfängen, sie muss auch noch durch sämtliche Gremien in Deutschland“, erklärte Baumann abschließend.