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Tim Burkholder spielt wieder im Löwen-Trikot

Tim Burkholder spielt wieder im Löwen-Trikot

Tim Burkholder kehrt zu seinem Heimatverein SV 64 Zweibrücken zurück. Der Vertrag des 20-Jährigen mit den Süd-Drittligisten HBW Balingen-Weilstetten II wurde in der letzten Woche auf Wunsch des Spielers einvernehmlich aufgehoben, heißt es in der Pressemitteilung des Vereins.

Durch diese Einigung könnte der Rückraumspieler sogar unmittelbar zu den Löwen zurückkehren. Er wird - sobald die Spielberechtigung vorliegt - wieder dem Drittligakader der 64er angehören. Dann soll er wieder sein "altes Trikot" mit der Nummer vier überstreifen. Es ist geplant, dass Burkholder in der kommenden Runde Jugendnationalspieler Björn Zintel ersetzt, der nach der Saison, und nachdem er am Rothenbühlgymnasium in Saarbrücken sein Abitur gemacht hat, nicht nur die 64er, sondern auch das Saarland verlassen wird. Ihm liegen mehrere Angebote aus der Bundesliga vor.

"Ich freue mich riesig, dass Tim wieder zurückkommt", äußerte sich SV-Trainer Stefan Bullacher zu dieser Personalie. "So kann er seine positive Entwicklung, die er in den letzten Jahren genommen hat, bei uns fortsetzen."

Als weiteren Neuzugang können die 64er Max Sem vom TV Thaleischweiler-Fröschen begrüßen. Beim Pfalzligisten hat sich der vielseitig einsetzbare Spieler zur spielbestimmenden Persönlichkeit entwickelt, ist erfolgreichster Torjäger des Pfalzliga-Sechsten.

Bei den Zweibrücker Löwen soll der 1,83 Meter große und 88 Kilogramm schwere Spieler vorrangig am Kreis und auf Linksaußen zum Einsatz kommen. "Ich hoffe, dass ich in der dritten Liga Fuß fassen und der Mannschaft helfen kann", hat der 23-jährige Rechtshänder, der in Thaleischweiler auch in der Jugendarbeit engagiert ist, dort die männliche A-Jugend alleine und im weiblichen Bereich Mannschaften mit betreut, vorerst bescheidene Ziele.

"Ich habe seine Entwicklung in den letzten zwei Jahren beobachtet und bin der Meinung, dass er sich zu einem sehr guten Allrounder mit Abwehrqualität entwickelt hat", sagt Bullacher. "Ich traue ihm den Sprung in die Dritte Liga absolut zu".

Für eine weitere Saison zugesagt haben auch Mannschaftskapitän Aris Wöschler, Florian Enders, Benni Zellmer, Philipp Hammann sowie Kubo Balaz und Erik Pohland.

Auch Torjäger Jerome Müller hat angekündigt, in der kommenden Drittligasaison für die Zweibrücker Löwen aufzulaufen. In Absprache mit DHB-Jugendkoordinator Christian Schwarzer haben die 64er mit Müller vereinbart, dass er die Möglichkeit hat, unter Umständen zu einem Bundesligisten wechseln zu können. "Sein Weg wird in die Bundesliga führen. Es war dabei schon immer unser Anliegen, ihn auf diesem Weg auszubilden und zu begleiten", erklärt Bullacher.

Hinzu kommen mit Nils Wöschler, Robin Egelhof und Patrick Bach drei A-Jugendspieler, die bereits in der laufenden Saison regelmäßig in der Dritten Liga ihre Einsatzzeit erhalten haben. Sie sollen in der neuen Runde mehr Verantwortung übernehmen. "Die Tür zum Kader der Männer steht aber auch für weitere Talente aus der Jugend offen", verdeutlichte Bullacher, dass er an dem bislang so erfolgreichen Konzept der Zweibrücker Löwen auch in der kommenden Saison festhalten wird. Ganz wichtig aus Sicht der 64er ist allerdings auch die Tatsache, dass ihr Torhütergespann mit dem slowakischen Ex-Nationaltorwart Ladi Kovacin und den beiden Nachwuchsleuten Yannic Klöckner und Benedikt Berz mit den 64ern in die nächste Drittligasaison gehen wird. Somit werden in der kommenden Spielzeit neben Björn Zintel nur Michael Mathieu, der sein Medizinstudium beendet hat und Jonas Denk (zur HSG Spiesen-Elversberg) ausscheiden.

Dass die Kaderplanung damit noch nicht gänzlich abgeschlossen ist, stellte SV-Coach Bullacher ebenfalls heraus. "Wir wollen uns wieder so aufstellen, wie auch im letzten Jahr, nämlich zehn Spieler plus Jugend", verdeutlichte Bullacher, dass er an dem Konzept der letzten Saison gerne festhalten möchte.