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Ticket für nächste Runde gelöst

Ticket für nächste Runde gelöst

Die Handballerinnen vom SV 64 Zweibrücken stehen in der zweiten Runde des Saarlandpokals. Bei der DJK Ensheim tat sich der Oberligist in der ersten Hälfte schwer. Nach dem Seitenwechsel wurde es dann deutlich.

In der Erstrundenbegegnung des saarländischen Pokalwettbewerbes musste die Frauenmannschaft des SV 64 Zweibrücken am vergangenen Sonntag auswärts bei der DJK Ensheim antreten, die mit zwei Siegen in die Bezirksligasaison gestartet und einer der Trägervereine der JSG Südostsaar ist. Deshalb konnten pünktlich zum Pokalspiel auch mehrere Spielerinnen der B-Jugend-Oberliga-Mannschaft der JSG Südostsaar für Ensheim auflaufen.

"Damit war zumindest klar, dass unser Gegner läuferisch auf Augenhöhe sein und wir das Spiel nicht im Vorbeigehen gewinnen würden", stellte Martin Schwarzwald , Trainer der Zweibrücker Löwinnen heraus.

Die Gastgeber agierten vom Start weg mit einer Manndeckung gegen Torjägerin Joline Müller, lösten diese aber schnell wieder auf, nachdem die Zweibrückerinnen die sich ihnen bietenden Freiräume gnadenlos ausnutzten. "Wir hatten schnell vier Tore Vorsprung herausgeworfen, dann aber die Arbeit weitestgehend eingestellt", bemerkte Schwarzwald . In der kleinen Halle gelang es der Ensheimer Abwehr anschließend immer wieder, das Zweibrücker Angriffsspiel geschickt zu stören. "Und hinten gönnte sich meine Mannschaft mehrfach "‚mentale Auszeiten'".

So kam Ensheim nach 20 Minuten zum verdienten Ausgleich. Erst kurz vor der Halbzeit konnten sich die SVlerinnen dann durch einen 3:0-Lauf wieder etwas absetzen und beim Stande von 16:13 die Seiten wechseln.

Entsprechend unzufrieden war Schwarzwald , der zwar durchaus Verständnis aufbrachte, dass es in den ersten Pokalrunden meist einer besonderen Motivation bedarf, der allerdings auch feststellte, "dass dies nicht unser Anspruch sein kann".

Die zweite Halbzeit verlief dann auch gänzlich anders. Die Zweibrücker Abwehr zeigte sich stark verbessert und vorne wurde ordentlich kombiniert, sodass die Oberligafrauen aus Zweibrücken bereits nach wenigen Minuten eine Zehn-Tore-Führung herausgeworfen hatten.

"Damit hatten wir, wenn auch später als eigentlich geplant, für klare Verhältnisse gesorgt und konnten das Spiel ordentlich über die Bühne bringen." Am Ende stand ein klarer 37:24-Auswärtssieg zu Buche. "Wir haben nicht geglänzt, sind aber ohne größere Probleme eine Runde weiter gekommen", lautete Schwarzwalds Fazit nach Spielende.

Zum Thema:

Auf einen BlickSV 64 Zweibrücken : Huber, Specht (2. HZ) im Tor - Müller 8/2, Weick 7, Schlegel 4, Koch 3, Witzgall Sarah 3, Schoeneich 3, Wild 3, Handermann 2, Witzgall Laura 2, Schlicker 2, Rixecker.Zeitstrafen: 8:6 Minuten. Siebenmeter: 4/4 - 3/2. Schiedsrichter: Gilcher/Gilcher (HVS). cg