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SVK verliert das Derby und gegen das Schlusslicht

SVK verliert das Derby und gegen das Schlusslicht

Kein sehr erfolgreiches Heimspiel-Wochenende erlebten die Volleyballer des SVK Zweibrücken. Zunächst gab es ein 2:3 gegen den TV Klarenthal, anschließend ein 1:3 gegen den TV Limbach.

Neun Sätze lang hat Volleyball-Verbandsligist SVK Blieskastel-Zweibrücken bei seinen beiden Heimspielen am Wochenende gekämpft - und ist dafür gerade einmal mit einem Zähler belohnt worden. Zunächst gab es trotz 2:0-Satzführung eine 2:3 (25:23, 28:26, 21:25, 23:25, 12:15)-Niederlage gegen das Schlusslicht TV Klarenthal. Anschließend verlor das Team um Spielertrainer Harald Wolter auch noch das Derby gegen den TV Limbach mit 1:3 (14:25, 17:25, 25:21, 23:25).

"Ein heiß umkämpftes Spiel mit wechselnden Führungen" hatte Wolter in der ersten Partie gegen Klarenthal gesehen. Dabei habe sich das Schlusslicht deutlich besser präsentiert, als es der Tabellenplatz vermuten lässt: "Sie haben bärenstark gestanden, so wie noch nie in dieser Saison", lobte der SVK-Trainer den Gegner, der in der Hinrunde aber auch mit einigen Personalproblemen zu kämpfen gehabt habe.

Zu Beginn lief es allerdings besser für die Zweibrücker, auch wenn das Spiel von Anfang an umkämpft war. Im ersten Durchgang drehte der SVK einen 21:23-Rückstand noch in einen 25:23-Satzgewinn um. Im zweiten Durchgang wehrte das Wolter-Team zwei Satzbälle ab und erkämpfte sich ein 28:26. Anschließend blieb es knapp, doch in den Durchgängen drei und vier hatten die Gäste das bessere Ende für sich. Im Tiebreak zeigten die Klarenthaler dann den größeren Willen: "Sie haben sich den zweiten Punkt mehr verdient", so Wolter.

Sein Team hatte im Anschluss noch das Derby gegen den TV Limbach vor der Brust. Doch die Pleite gegen den Letzten hinterließ zunächst Spuren: "Nach dem Klarenthal-Spiel hatten wir die Köpfe zu Beginn unten. Unsere Bewegungen waren zu langsam." Der erste Satz war schnell weg - 14:25. Im zweiten Satz wechselte sich der Spielertrainer dann beim Stand von 9:19 selbst ein. Daraufhin wurde es etwas besser, auch wenn der zweite Durchgang ebenfalls verloren ging. Im dritten Satz kam neuer Schwung ins SVK-Spiel, 25:21 hieß es am Ende. Im vierten Durchgang gab es jedoch zunächst einen Dämpfer: Die Zweibrücker gerieten mit 10:18 in Rückstand, bevor eine laut Wolter "sensationelle" Aufholjagd folgte: Dem SVK gelangen neun Punkte in Folge. Auch die Zuschauer waren plötzlich wieder da und feuerten ihr Team an. Doch es nützte nichts - der SVK gab den Satz unglücklich mit 23:25 ab.

Angst vor dem Abstieg hat Wolter trotz der Doppel-Heimpleite nicht - zumal es in der Verbandsliga nur für ein Team runtergeht. Im Sinne einer guten Platzierung müssen allerdings bald mal wieder Punkte her: "Wir müssen einfach weiter kämpfen", erklärt der Trainer.