SVK räumt letzte Zweifel aus

Durch einen 3:1-Sieg über die TSG Differten/Schaffhausen/Bous haben die Volleyballer vom SVK Blieskastel-Zweibrücken den Klassenverbleib sicher. Das anschließende 0:3 gegen Losheim war deshalb zu verschmerzen.

Die Volleyballer vom SVK Blieskastel-Zweibrücken schlagen auch in der nächsten Saison in der Verbandsliga auf. Nach dem 3:1 (21:25/25:17/25:21:25:14) über die TSG Differten/Schaffhausen /Bous ist der Mannschaft von Spielertrainer Harald Wolter der siebte Platz - zur kommenden Runde wird die Spielklasse von zwölf auf neun Teams verkleinert - nicht mehr zu nehmen. Deshalb war auch die 0:3 (23:25/19:25/14:25)-Niederlage gegen den direkten Verfolger TV Losheim kein Beinbruch für den SVK. Wolter hatte zum zweiten Spiel des Wochenendes das Personal kräftig durchgemischt. "Einige Stammspieler mussten am Abend auf eine Familienfeier, deshalb durften die Jungs von der Bank ran", erklärt der Zweibrücker Trainer.

Gegen die TSG verläuft der Start allerdings holprig. Mit einem 5:0-Lauf drehen die Gäste den ersten Durchgang, machen aus einem 8:9-Rückstand ein 13:9 und geben die Führung nicht mehr her. "Im ersten Satz sind wir nicht gut reingekommen. Da hat uns die Sicherheit gefehlt", sagt Wolter. Nach dem Wechsel steigert sich der SVK, legt mit einer 5:0-Aufschlagserie früh den Grundstein für den Satzausgleich. Über 14:7 und 19:10 geht der Durchgang deutlich mit 25:17 an die Zweibrücker.

Sehr viel enger verläuft Durchgang Nummer drei. "Bei 15:16 hatten wir einen kleinen Lauf und konnten uns entscheidend absetzen." 20:16 steht es wenige Ballwechsel später. Clever verteidigt der SVK in der Schlussphase seinen Vorsprung, schnappt sich den dritten Satz am Ende mit 25:21. Danach hat die Wolter-Truppe alles im Griff. Bereits zur Satzmitte ist die Vorentscheidung gefallen - es steht 14:6 für den Gastgeber, der in der Folge nichts mehr anbrennen lässt, und souverän mit 25:14 gewinnt.

Die anschließende Niederlage gegen Losheim kann Harald Wolter deshalb verschmerzen. Vielmehr ärgert ihn, dass die Aufstiegsrunde knapp verpasst wurde. "Mit Rang sieben haben wir die beste Platzierung seit acht Jahren erreicht, wir sind voll zufrieden. Schade ist es dennoch, dass wir an der Aufstiegsrunde vorbeigeschrammt sind. Leider hat es in der Rückrunde nur zu vier Punkten gereicht." Am kommenden Samstag ist der SVK zum letzten Mal in dieser Runde gefordert. In Limbach geht es gegen den Vorletzten TV Steinrausch. Allerdings sei "die Motivation im Team derzeit nicht sehr hoch", gesteht Wolter. Dennoch wolle man sich für die Pleite in der Punktrunde revanchieren.