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SV Zweibrücken verliert knapp gegend den Drittligisten TuS Dansenberg

Handball-Drittligist SV 64 Zweibrücken : Knapp verloren, aber an Zuversicht gewonnen

Remis und knappe Niederlage: Das ist die Bilanz des Handball-Drittligisten SV Zweibrücken im „Doppeltest“ gegen Ligarivale Dansenberg.

In den vergangenen Wochen trat der Handball-Drittligist SV 64 Zweibrücken zwei Mal zum Test gegen den Ligarivalen TuS Dansenberg an. Und damit gegen ein Team, das an der Aufstiegsrunde zur zweiten Handball-Bundesliga teilnimmt. Die Bilanz zusammengefasst: In der ersten Partie, die in der Dansenberger Sporthalle ausgetragen worden war, hatten die Schützlinge von Trainer Stefan Bullacher Unentschieden gespielt: 36:36. Wenige Tage später gab es dann eine knappe Niederlage zu Hause in der Westpfalzhalle (26:27). Zwei respektable Ergebnisse gegen einen favorisierten Gegner also.

Dabei war sogar noch mehr drin. Gerade bei der engen Niederlage  zeigte Kevin Klier, der Dansenberger Schlussmann, mehrere sehr gute Paraden.  Nicht zuletzt deshalb setzen sich die Dansenberger zunächst deutlich ab: 1:4 nach acht, 3:6 nach elf, 5:9 nach 18 und 8:12 nach 23 Minuten lauteten die Zwischenstände in der ersten Spielhälfte.

Doch die Zweibrücker gaben nicht auf. Alles andere als das. Und wenige Minuten vor dem Seitenwechsel schafften die Zweibrücker Löwen tatsächlich den Anschlusstreffer zum 13:14. Sollte Zweibrücken das Spiel noch drehen?

Die Anfangsphase nach der Halbzeit deutete durchaus darauf hin. Denn nun übernahmen die Löwen endgültig das Kommando. Neuzugang Philipp Kockler, der bei seinem Heimspieldebüt mit vier Toren überzeugte, traf nach 41 Minuten zur 21:17 Führung für den SV. In dieser Phase überzeugten zudem die Torhüter Marko Ivankovic und Alexander Dörr. Auf 14 gehaltene Bälle kam das Zweibrücker Duo am Ende.

Doch der Favorit aus Dansenberg zeigte sich von der Moral der Zweibrücker mitnichten beeindruckt – drei Minuten vor Abpfiff drehten auch sie, wie zuvor ihr Gegner, das Spiel. Die Dansenberger Führung hielt bis zum Schluss. 26:27 lautete der Endstand aus Sicht der 64er.

SV-Trainer Stefan Bullacher freute sich nach vier Monaten ohne Spielpraxis über die willkommene Abwechslung – trotz der Niederlage: „Das Ergebnis fühlt sich für uns zwar gut an, ist aber eigentlich unwichtig. Es war gut, die Jungs noch einmal alle unter Wettkampfbedingungen auf der Platte zu sehen. Alle haben einen starken Job gemacht und Philipp Kockler hat in seinem ersten Spiel einen guten Eindruck hinterlassen. So kann es weitergehen“, resümierte Bullacher.

Da die Politik die dritte Handball-Bundesliga als Profiliga einstuft, bereitet sich die erste Herrenmannschaft des SV 64 Zweibrücken aktuell auf die Fortsetzung der Spielrunde vor.  Unter strengen Hygieneauflagen und mit regelmäßigen Testungen dürfen die Löwen sowohl trainieren als auch Vorbereitungsspiele absolvieren. Wie die beiden gegen den TuS Dansenberg.