SV Kirrberg mischt die Liga auf

Als eine Einheit hat sich der SV Kirrberg nach dem Aufstieg in der Landesliga Ost präsentiert. Die dadurch eingefahrenen Siege bescheren dem Team von Trainer Dirk Schneider Rang drei.

Nach dem Aufstieg hat der SV Kirrberg gleich die Landesliga aufgemischt. Liegt zwei Punkte hinter Mitaufsteiger Bebelsheim-Wittersheim auf dem dritten Platz. "Wir stehen dort nicht unverdient", sagt der 46-jährige Trainer Dirk Schneider, der selbst in der Vorrunde viermal zwischen den Pfosten gestanden hat. Seien Siege manchmal etwas glücklich zustande gekommen, so habe sich das Team diese doch immer erarbeitet. Obwohl er nur zweimal seine Wunschelf hatte aufbieten können, sei die Mannschaft immer mehr zusammengewachsen, bilde eine schlagkräftige Einheit. Auch nach der Winterpause soll der Parforceritt durch die Liga fortgesetzt werden. Dazu will Schneider, der mit Manuel Henkel (SV Bexbach) und "Neueinsteiger" Dietrich Frank zwei Zugänge präsentieren kann, nach dem Trainingsstart am 17. Januar viermal wöchentlich den Schweiß fließen lassen.

Mit dabei ist dann auch Keeper Michael Wilhelm, der sich von seinem Wadenbeinbruch erholt hat. Er könne den Konkurrenzkampf mit Sebastian Bauer aufnehmen, der als sein Vertreter eine bärenstarke Runde gespielt hat. Auch Roman von Hofen, der sich selbst eine Auszeit verordnet hatte, will wieder angreifen. "Wir arbeiten weiter daran, unser Saisonziel, einen Platz unter den ersten Fünf, zu erreichen", meint Schneider. Er baut auf die mannschaftliche Geschlossenheit, den Zusammenhalt der zumeist einheimischen Spieler. Er erwartet auch viele Zuschauer bei den vielen Nachbarschaftsduellen in der für Kirrberg wirtschaftlich und sportlich sehr interessanten Liga. Als einzige Spieler kamen Dominique Steiner und Moritz Pelzer in jedem Spiel zum Einsatz. Bester Torschütze ist Alexander Graf mit 20 Treffern.

Zum Thema:

Auf einen Blick SV Kirrberg , Landesliga Ost, 31 Punkte, 3. Platz; Trainer: Dirk Schneider, seit Saison 2012/13; Vorbereitungsspiele bis zum Start am 1. März: Sonntag, 1. Februar, 15 Uhr, auswärts bei Genclerbirligi Homburg; Samstag, 7. Februar, 16.30 Uhr, beim SV Nanzdietschweiler ; Dienstag, 10. Februar, 19 Uhr, bei der SG Ballweiler-Wecklingen/Wolfersheim I; Samstag, 21. Februar, auswärts beim VfB Waldmohr (Uhrzeit wird noch festgelegt). ott