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SV-64-Frauen erreichen nach Sieg in Schmelz das Final Four

SV-64-Frauen erreichen nach Sieg in Schmelz das Final Four

Klar und deutlich mit 30:14 (12:7) hat Oberligist SV 64 Zweibrücken am Freitagabend den Saarlandligisten HC Schmelz besiegt. Damit erreichten die Löwinnen im Pokal das Final Four. Gestern Abend folgte dann ein 30:25 (15:12)-Sieg in der Liga beim TV Moselweiß.

Die Handballfrauen des SV 64 Zweibrücken sind erfolgreich in das neue Jahr gestartet. Am Freitagabend gewannen sie ihr Pokalspiel beim Tabellendritten der Saarlandliga, dem HC Schmelz , am Ende sehr deutlich mit 30:14 (12:7) und qualifizierten sich damit für das Final Four im saarländischen Pokalwettbewerb. Gestern am frühen Abend folgte dann das Spiel in der Oberliga beim TV Moselweiß. Gegen den Tabellenvorletzten setzten sich die Löwinnen mit 30:25 (15:12) durch.

Das Pokalspiel am Freitag sei "die optimale Vorbereitung auf unser Auswärtsspiel am Sonntagabend beim TV Moselweiß" gewesen, war der Zweibrücker Trainer Rüdiger Lydorf froh, dass seine Mannschaft unter Wettkampfbedingungen einmal ein Handballspiel ohne Klebemittel bestreiten konnte - oder musste. Denn beim Rheinland-Aufsteiger erwarteten die SV-Frauen gestern die gleichen Rahmenbedingungen.

Nachdem der HC Schmelz gut startete und in der dritten Spielminute noch mit 2:1 in Front lag, machten die Zweibrückerinnen durch einen energischen Zwischenspurt und durch sechs Tore in Folge alles klar, zogen auf 2:7 weg und hatten fortan alles im Griff.

Dennoch war den Frauen des SV 64 gerade in der Anfangsphase noch die längere Spielpause anzumerken, was sich auch in einer durchwachsenen Trefferquote und der relativ hohen Anzahl technischer Fehler zeigte. In dieser Hinsicht war der Zweibrücker Trainer in der ersten Halbzeit, die schließlich mit 12:7 für die Löwinnen endete, nicht ganz zufrieden.

Dafür stand die Abwehr vor der SV-Torhüterin Jana Specht sehr sicher - und darauf aufbauend funktionierte auch das Konterspiel der jungen SV-Truppe. Insbesondere die A-Jugendliche Carla Wiegand war hier immer wieder durch einfache Kontertore erfolgreich.

Im zweiten Durchgang vermochten sich die SV-Frauen zu steigern, trafen nun wesentlich besser und bauten ihre Führung kontinuierlich zum 30:14-Endstand aus.