1. Pfälzischer Merkur
  2. Regionalsport

Stammplatzgarantie gibt es beim FC Homburg nicht

Stammplatzgarantie gibt es beim FC Homburg nicht

Nach zuletzt zwei Siegen ist der FC Homburg vom Tabellenende auf Rang 16 geklettert. Mit einem Sieg heute Abend in Koblenz will Trainer Jens Kiefer Abstand zu den Abstiegsplätzen schaffen.

Nach den beiden Siegen, darunter der erste Heimerfolg, ist beim FC Homburg wieder etwas Ruhe eingekehrt. Nun gilt es für den Fußball-Regionalligisten um Trainer Jens Kiefer, heute Abend, 19 Uhr, im Stadion Oberwerth bei der TuS Koblenz diese kleine Erfolgsserie, zu der auch der 8:0-Pokalsieg in Bebelsheim zählt, fortzusetzen.

"Wir standen vor den vergangenen Partien stark unter Druck. Dies ist nach den Misserfolgen zuvor auch kein Wunder", erklärt FCH-Offensivspieler Jaron Schäfer. "Die Punktspiele wurden zur Kopfsache". In Kassel habe man sich mit dem 2:0-Sieg befreit und mit dem Heimerfolg gegen Ulm die Leistung bestätigt. Schäfer hofft, dass er mit den Grün-Weißen heute die nächsten Punkte einfahren kann.

Kiefer will trotz der jüngsten Erfolge den Blick noch Richtung untere Tabellenregion richten: "Wir dürfen nicht den Fehler machen, zu weit nach oben zu schauen. Erst einmal gilt es für uns, mit kleinen Schritten aus der Abstiegszone zu kommen." Kiefer verwies in der Spieltagskonferenz zur heutigen Partie darauf, dass sein Team in den Heimniederlagen gegen die Stuttgarter Kickers und Hoffenheim II spielerisch mit vielen Torchancen überzeugte. "Aber wir haben keine Tore gemacht und hinten wurden wir für unsere Fehler bitter bestraft." In Kassel und gegen Ulm sei der Knoten mit der Verwertung der vorhandenen Möglichkeiten geplatzt. Zudem sei die Zahl der Fehler in der Defensive reduziert worden. "An die Verwertung unserer Chancen und an der Stabilität in der Abwehr aus den letzten Partien gilt es anzuknüpfen, wenn wir punkten wollen." Die TuS Koblenz sehe er als robuste Mannschaft, die kompakt steht und bei Standards gefährlich ist.

Bis auf den noch für diese Partie gesperrten Jan Eichmann stehen Kiefer alle Spieler seines 24 Mann starken Kaders zur Verfügung. Neuzugang Faiz Gbadamassi, der beim Pokalspiel erstmals für den FCH auflief, und Manuel Fischer hätten nach Verletzungen noch Nachholbedarf und seien für die Anfangself noch kein Thema. "Wenn beide Spieler zu 100 Prozent fit sind, sind sie das aber auf jeden Fall", verdeutlichte der FCH-Trainer. Ob der 41-jährige Fußballlehrer für die Partie bei der TuS Koblenz seine jüngste Erfolgsmannschaft aus der Partie gegen den SSV Ulm verändern wird, verrät er nicht. "Ich habe auf einigen Positionen viele Alternativen", sagte Kiefer. Auf den jüngsten Leistungen dürfe sich keiner seiner Spieler ausruhen.

"Die Plätze im Team sind heiß umkämpft und nur, wer sich konstant in Training und Spiel präsentiert, wird auch auflaufen", gibt Kiefer keinem eine Stammplatzgarantie.