1. Pfälzischer Merkur
  2. Regionalsport

Ständige Auswärtsspiele stören Höchen nicht

Ständige Auswärtsspiele stören Höchen nicht

Einen Start nach Maß hat der SV Höchen in die Kreisliga-Runde erwischt. Mit den bislang sieben Zählern ist Trainer Dirk Stöhr sehr zufrieden, zumal seine Mannschaft derzeit nur auswärts antreten kann.

Kreisliga A Saarpfalz. Beim SV Höchen läuft es in dieser Saison in der Kreisliga A Saarpfalz richtig rund. Ein Grund: Der neue Trainer Dirk Stöhr, der den Trainerstuhl vom längjährigen Coach der Höcher, Marco Gillenberg, übernommen hat. Gillenberg trat aus eigenem Willen zurück und macht nun eine fußballerische Pause. Diese hat der neue Mann auf der Trainerbank Stöhr gerade hinter sich, nachdem er zuletzt vor einem Jahr beim SC Ludwigsthal tägig war. "Wir wollen ganz vorne mitspielen", gibt Stöhr ein hohes Ziel für seine neue Mannschaft vor. Die Vorbereitung verlief dabei sehr gut und endete mit dem überraschenden Titel bei der Bexbacher Stadtmeisterschaft. Auch mit den drei bisherigen Punktspielen zeigt sich Stöhr zufrieden. Sieben Punkte in drei Partien, seien sehr gut, meint der Coach. Dabei müssen die Höcher bis Ende der Vorrunde nur Auswärtsspiele bestreiten. "Das kann ein Nachteil sein, ist es aber zurzeit nicht. Schließlich haben wir dann in der Rückrunde nur noch Heimspiele." Und diese Heimspiele werden auf sattem Grün stattfinden. Der Hartplatz ist dann Geschichte, freut man sich beim SV Höchen auf den neuen Rasenplatz, der zurzeit gebaut wird.

"Ein interessantes Spiel, das uns alles abverlangen wird", blickt Stöhr voraus. Immerhin liegt die DJK Bexbach nur einen Platz hinter dem Tabellenvierten SV Höchen. Personell sieht es beim SV Höchen so aus, dass Jonas Omlor aus dem Urlaub zurück ist. Schmerzlich vermisst wird beim SVH Mittelfeldspieler Pascal Niklos. Er wird seiner Mannschaft wegen eines Kreuzbandrisses, den er sich vor einigen Wochen im Halbfinale der Bexbacher Fußballstadtmeisterschaft zugezogen hatte, noch lange fehlen.

Kreisliga A Bliestal. "Ich bin nicht enttäuscht. Es ist Ferien- und Urlaubszeit, und da fehlen einige Spieler. Das ist jedoch nur eine Momentaufnahme", meinte Oberwürzbachs neuer Trainer Eric Baus. Der Start sei jedoch nicht optimal verlaufen. "Wir haben zu viele Gegentore kassiert. Daran müssen wir arbeiten", meint der 32-Jährige, der nach dem SV Heckendalheim beim St. Ingberter Vorstadtclub seine zweite Trainerstation und die Nachfolge des zur Viktoria St. Ingbert gewechselten Michael Bierhals angetreten hat. Gegen den Lokalrivalen SV Alschbach (Anstoß: Sonntag, 15 Uhr) soll der zweite Saisonsieg eingefahren werden. Jedoch fehlen Baus wichtige Spieler. Dazu zählen Tobias Abel (Bandscheibenprobleme), David Roth (Rückenverletzung), Steffen Becker (Fersenverletzung) und Sahin Lockman (Schulterverletzung), der wohl noch einig Wochen ausfallen werde. "Das Spiel wird kein Selbstläufer", so Baus. "Alschbach ist gut drauf. Wir begegnen uns auf Augenhöhe. Diejenige Elf, die den besseren Tag erwischt, wird gewinnen."