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Reitsport: Springreiter kämpfen in Reiskirchen um Schleifen

Reitsport : Springreiter kämpfen in Reiskirchen um Schleifen

Rund 700 Starts beim Turnier des RFV Homburg.

() Das kommende Wochenende wird heiß für den RFV Homburg auf seiner idyllisch gelegenen Anlage in Reiskirchen. Fast 700 Mal wird an den drei Tagen von Freitag bis Sonntag, 23. bis 25. Juni, die Startglocke auf dem großen Springplatz ertönen. 18 Prüfungen richten sich an Nachwuchspferde, Amateure und Profis im Springsattel. Höhepunkte sind die beiden schweren Springprüfungen Klasse S* am Samstagabend und das Abschlussspringen am Sonntag mit Siegerrunde: Das beste Teilnehmerviertel der knapp 50 Reiter-Pferde-Paare ermittelt in einem Stechparcours den Sieger. Mögliche Strafpunkte aus dem Umlauf bleiben dabei erhalten.

Mit den unterschiedlichen Wettbewerben bietet der Verein Abwechslung für die Reiter: Im Stilspringen stehen die Einwirkung des Reiters auf sein Pferd, Fluss und Rhythmus der Vorstellung sowie die Harmonie von Reiter und Pferd im Mittelpunkt. In den Springprüfungen siegt, wer am schnellsten ohne Fehler bleibt. Beim Punktespringen mit Joker erhält das letzte, anspruchsvollere Jokerhindernis die höchste Punktzahl, die bei einem Fehler abgezogen wird, wie an den übrigen Hindernissen auch. Wer siegen will, muss auf Risiko reiten.

Der Freitagvormittag ist dem vierbeinigen Nachwuchs gewidmet, der von Klasse A bis zur mittelschweren Klasse M seine Eignung als Springpferd beweist. Die Teilnehmer stammen vorwiegend aus dem Saarland und Rheinland-Pfalz. Neben einigen Zweibrückern gehen auch die Reiter aus der Südwestpfalz wie Pirmasens, Höheischweiler oder Walshausen auf Schleifenjagd. Besonders groß sind die Starterfelder in den M-Springen, sodass bei geteilten Abteilungen gleich zwei Reiter Chancen auf eine goldene Schleife haben.

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