1. Pfälzischer Merkur
  2. Regionalsport

Spielverlegungen stören Rhythmus bei den VBZ

Spielverlegungen stören Rhythmus bei den VBZ

Training während der Woche - Spiele am Wochenende bestimmen den Rhythmus der Amateurfußballer. Doch bei den VB Zweibrücken wurden bereits zwei der vier Spiele nach der Pause verlegt. "Da sind wir ganz aus dem normalen Rhythmus raus", bedauert VBZ-Trainer David Schwartz. "Zum Glück haben wir aus den beiden Spielen vier Punkte geholt." Bei derzeit 31 Punkten fehlt nach der Rechnung des Trainers noch der eine oder andere Sieg, um den Klassenverbleib zu sichern.

"Und die Punkte wollen wir so schnell wie möglich holen." Am liebsten schon am Sonntag, 15 Uhr, gegen die SG Eppenbrunn. Zumal seine Mannschaft gegen den Gegner noch was gut zu machen habe, sagt Schwartz. In Eppenbrunn habe seine Mannschaft "eine ganz schwache" erste Halbzeit hingelegt. Mit der 0:2-Niederlage wäre die Mannschaft noch gut bedient gewesen. Vor allem die schnellen Außenspieler hätten viel Druck gemacht. Aus einem kompakten Mittelfeld heraus möchten die VBZ das Spiel gestalten.

Zehn Punkte holte der TSC Zweibrücken aus den vier Spielen im Jahr 2017. "Das ist fast das Optimum", freut sich Trainer Sanel Nuhic. Dabei habe die Mannschaft gezeigt, dass sie auch ohne den verletzten Dennis Gerlinger über viel Qualität verfüge. "Das war so nicht vorherzusehen." Bei aller fußballerischen Qualität sei die Mannschaft noch nicht "abgezockt genug" für ganz vorne. Mit den 39 Punkten aus 22 Spielen habe die Mannschaft das Saisonziel - nichts mit dem Abstieg zu tun haben - bereits jetzt schon erreicht.

"Aber wir wollen weiter oben mitspielen", gibt Nuhic vor. Dazu ist ein Sieg am Sonntag, 15 Uhr, gegen den SV Hermersberg erforderlich. "Wenn man auf die Tabelle schaut, Fünfter gegen Schlusslicht, scheint das eine klare Sache zu sein. Aber gerade darin besteht die Gefahr", warnt Nuhic. "Die Hermersberger sind nicht so schlecht, wie es aussieht." Der Gegner sei sicher einige Male unter Wert geschlagen worden. Auch beim Sieg in Hermersberg hätten sich die Gastgeber gut präsentiert. Auch wenn der TSC-Sieg mit 4:1 am Ende deutlich ausgefallen sei.