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Spiel des FC Homburg gegen Offenbach fällt wegen Schnee aus

Fußball-Regionalliga Südwest : Nächste Spielabsage: Schnee stoppt FCH erneut

Fußball-Regionalligist FC Homburg kann auch sein Heimspiel gegen Offenbach nicht austragen. Trainiert wurde diese Woche auf einer Schneedecke

Nachdem Frau Holle dem FC Homburg am Mittwoch bereits das Spiel gegen den SC Freiburg II unmöglich gemacht hatte, fällt nun auch die Begegnung am Samstag gegen Kickers Offenbach aus. Wie der Verein am Freitagmorgen mitteilte, musste das Spiel wegen der Schneefälle in den letzten Tagen abgesetzt werden.

Da auch der Kunstrasen auf dem Jahnplatz vor dem Stadion mit einer dicken Schneedecke überzogen ist, kann der FC Homburg auch diese Spielstätte nicht nutzen. Die Stadt hatte angeordnet, dass der Jahnplatz nicht geräumt werden darf.

Für die Profis des FC Homburg bedeutet die Spielabsage jedoch keineswegs eine Erholungspause. Die Kicker von Trainer Matthias Mink bereiten sich schon auf das nächste Spiel vor, das mit sehr großer Wahrscheinlichkeit nicht abgesagt wird. Am kommenden Dienstag müssen die Grün-Weißen nämlich auswärts bei 1899 Hoffenheim II ran. Im dortigen Dietmar Hopp Stadion gibt es eine Rasenheizung, die für einen bespielbaren Rasen ohne Schnee und Eis sorgen wird.

 Bei den Trainingseinheiten bis dahin müssen Matthias Mink und sein Trainerteam improvisieren, denn die Plätze am und im Stadion in Homburg sind unbespielbar. Statt des Punktspiels gegen den SC Freiburg II, ging es schon am Dienstagabend in den vereinseigenen Kraftraum und zum Lauf in den Wald.

Neuzugang Mart Ristl ist aktuell beim FCH gesetzt. Gegen Bahlingen verpasste er sein erstes Tor nur knapp. Foto: Markus Hagen

Am Mittwoch und Donnerstag wurde dann auf einem Teil des Kunstrasens auf dem Jahnplatz im Schnee trainiert. „Natürlich ist das nicht optimal, aber wir müssen uns ja weiter irgendwie auf die nächsten Spiele vorbereiten“, erklärt Mink. Und seine Spieler brennen darauf, nach der 0:1-Heimniederlage gegen den Bahlinger SC möglichst schnell wieder in die Erfolgsspur zurück zu kehren.

Mittelfeldspieler Mart Ristl hadert noch immer mit dem verpatzten Jahresauftakt. „Die Niederlage war mehr als unnötig. Zum einen hatten wir genügend Chancen, um die Partie zu gewinnen, zum anderen dürfen wir dieses Gegentor niemals zulassen. Wenn man nicht trifft, darf man zumindest nicht verlieren“, sagt der 24-Jährige. Ristl war 13. Oktober, Mitten in der laufenden Saison, zum FC Homburg gekommen, nachdem er zuvor keinen Anschlussvertrag bei Viktoria Köln erhalten hatte.

Gegen Bahlingen hatte der Neuzugang kurz vor Spielende den Ausgleich auf dem Kopf. Nach einer Hereingabe von Patrick Lienhard landete sein Kopfball aus acht Metern knapp neben dem Bahlinger Torgehäuse. „Es wäre schon schön gewesen, wenn ich endlich meinen ersten Treffer für den FC Homburg erzielt hätte“, sagt Ristl. Doch es sollte nicht sein.

 Ristl hoffte wie seine Mannschaftskollegen vergeblich, die unnötige Niederlage mit Siegen gegen Freiburg und Offenbach schnell zu korrigieren. Gegen das Wetter sei man eben machtlos, meint der defensive Mittelfeldspieler, der inzwischen für seinen Trainer eine echte Größe in der Stammformation geworden ist.

Bisher kam Ristl auf sieben Einsätzen bei den Grün-Weißen. Die Rechnung auf die Verletzungen von Serkan Göcer und Di Gergorio zu reagieren und Ristl vom Rheinland ins Saarland zu lotsen, habe sich rentiert, sagt Mink.

 Falls der Rasenplatz im Waldstadion demnächst wieder bespielbar wäre, geht es für den FC Homburg nach der Begegnung am kommenden Dienstag bei der TSG Hoffenheim II am 24. Januar im Waldstadion gegen die TSG Balingen weiter.

Auch die Nachpartiepartie für die am Dienstag ausgefallene Begegnung gegen den SC Freiburg II hat die Regionalliga Südwest schon angesetzt: Vorgesehen ist Mittwoch der 27. Januar (17 Uhr). Als möglicher Nachholtermin für das nun ausgefallene Heimspiel gegen Offenbach ist der 10. Februar angedacht.