Spannende Duelle auf der Planche

Nicht ganz zufrieden zeigten sich die Organisatoren mit der Teilnehmerzahl der diesjährigen VTZ-Fechtmeisterschaften. Bedingt durch die niedrigen Hallentemperaturen hatten manche Jugendliche und Eltern von einer Teilnahme abgesehen.

Zum 34. Mal in Folge wurden von der VTZ-Fechtabteilung die Meisterschaften des Westpfalz-Turngaus im Fechten ausgetragen. Die Titelkämpfe haben sich mit dem Florett zu einer Vereinsmeisterschaft der VTZ entwickelt. Dennoch ist die Konkurrenz unter den Jugendlichen groß. Im Anschluss fand das 14. Erzeuger-Cup Schnupperturnier für Nichtfechterinnen und Nichtfechter mit dem Degen statt.

In der gemischten Finalrunde bei den Schülern (Jahrgang 2003 und jünger) wurde Charlotte Buchholtz mit drei Siegen und einer Niederlage ihrer Favoritenrolle gerecht. Bei ihrem ersten Wettkampf belegte Franziska Stolle den zweiten Platz. Vorjahressieger Jonathan Retz verteidigte seinen Titel bei den Jungs vor Marc Hößler und Jan-Miguel Schmal. In der A- und B-Jugend Mix-Runde löste Benedict Haubeil bei der B-Jugend (Jg. 2001/2002) Vorjahressieger Emil Knerr ab. Leon Retz gewann bei der A-Jugend (Jg.1998/1999) erneut Gold. Silber ging an Sebastian Maurer. Louisa Petry wurde Gaumeisterin in der gleichen Altersklasse. Alle Teilnehmer erhielten Medaillen, Urkunden und Geschenke.

Die im Vorfeld von Abteilungsleiter garantierten hundert Prozent Spaß beim "14. Erzeuger-Cup" hatten die zwei Frauen und sechs Männer allemal. Nach der Einkleidung, Verkabelung und der Suche nach der richtigen Körbchengröße beim Brustschutz der Damen, behielten die Teilnehmer in den Degenrunden kühle Köpfe. Im Damendegen machte es Steffi Buchholtz ihrer Tochter nach und gewann in packenden Gefechten vor Birgit Stolle, die wie Tochter Franziska den zweiten Platz belegte. Bei den Herren landete Robert Fuß mit vier Siegen und einer Niederlage ganz oben auf dem Podest. Gerangel gab es auf den Plätzen zwei bis vier, da alle Beteiligten drei Siege und zwei Niederlagen hatten. Silber nach der Trefferquote ging an Ulf Petry, trotz ständigen Anlaufens seiner Brille unter der Maske. Dahinter teilten sich Thomas Tschernig, Christian Kempe, Gerd Maurer und Gerhard Bettin die Ränge drei bis sechs.