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SG VB Zweibrücken vor letztem Saisonsppiel gegen Hohenecken

Fußball-Landesliga West : Die „allerletzte Chance“

Fußball-Landesliga: SG VB Zweibrücken/SV Ixheim empfängt Spitzenteam Hohenecken. TSC Zweibrücken gastiert in Rodenbach.

SG VB Zweibrücken/SV Ixheim - TuS HoheneckenDie SG VB Zweibrücken- SV Ixheim liegt mit 35 Punkten auf dem viertletzten Platz der Tabelle in der Landesliga West. Dieser könnte am Ende der Saison den Abstieg bedeuten. „Wir haben am Samstag noch eine allerletzte Chance selbst in den Kampf um den Klassenerhalt einzugreifen“, verdeutlicht SG-Trainer David Schwartz die Situation vor dem Heimspiel um 17 Uhr gegen den Dritten TuS Hohenecken. Am letzten Spieltag kann die spielfreie SG nur noch zuschauen, was die Konkurrenten im Abstiegskampf machen. „Deshalb müssen wir gegen Hohenecken gewinnen“, fordert Schwartz. Da es für die SG das letzte Saisonspiel ist, „müssen wir noch einmal alles rein legen“. Deshalb werde auch der lange verletzte Co-Trainer Janick Rinner „versuchen zu spielen“. Dafür steht allerdings hinter dem Einsatz des angeschlagenen Marc Brünisholz ein Fragezeichen. Doch selbst bei einem Sieg kann die SG das absolut sichere Ufer nicht aus eigener Kraft erreichen und ist auf die Ergebnisse der Konkurrenz am letzten Spieltag angewiesen. Aber: Andererseits ist auch im Falle einer Niederlage der Abstieg nicht besiegelt. Denn es könnte abhängig vom Saisonausgang in anderen Ligen bei drei Absteigern bleiben. „Klar schaut man da schon einmal auf die Tabellen“, sagt Schwartz, der aber fordert: „Davon dürfen wir uns nicht verrückt machen lassen. Wir müssen zuerst auf uns schauen.“ Hohenecken schätzt Schwartz als junge, spielstarke Mannschaft ein, die in Zukunft ihren Weg gehen werde. „Das wird eine ganz schwere Aufgabe“, vermutet der SG-Trainer vor dem Spiel gegen den Tabellendritten.

SV Rodenbach - TSC Zweibrücken Der TSC Zweibrücken hat es am Mittwoch bei der 0:1-Niederlage im Nachholspiel in Idar-Oberstein verpasst, auf den dritten Platz zu klettern. Dabei habe die Mannschaft „alles gegeben“, sagt TSC-Sprecher Stephan Heidenreich nach der unglücklichen Niederlage, die durch ein Eigentor von Joshua Penth bereist in der dritten Spielminute besiegelt wurde. „Es hat das Quäntchen Glück gefehlt“, so Heidenreich. Zum Beispiel bei einem Lattentreffer. Am Ziel Platz drei halte die Mannschaft dennoch fest, betont der TSC Sprecher. Am Sonntag, um 15.15 Uhr, spielt der TSC beim direkten Konkurrenten Rodenbach. „Da braucht es keine großen Motivationskünste. Unser Ziel muss Motivation genug sein“, so Heidenreich. Verzichten muss Trainer Sanel Nuhic auf Nachwuchsspieler Philipp Nendza, der sich gegen Meisenheim das Wadenbein gebrochen hat. „Philipp hat sich reingehängt und einen Platz in der Landesligamannschaft erkämpft, das ist richtig schade für einen so jungen Spieler“, so der TSC-Sprecher.