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Bezirksligist empfängt Favoriten: SG Erbach hat weiterhin viele Verletzte zu beklagen

Bezirksligist empfängt Favoriten : SG Erbach hat weiterhin viele Verletzte zu beklagen

Die Saison ist noch jung, doch Frank Lebong, Trainer des Bezirksligisten SG Erbach, plagt schon wieder das Problem der vergangenen Spielzeit: die Verletztenmisere. Beim Remis in Erfweiler-Ehlingen am vergangenen Wochenende musste er auf einige Leistungsträger verzichten. Außerdem musste der Übungsleiter weiter fleißig am Umbau des Teams arbeiten. Schließlich muss Lebong sieben Neuzugänge in seine Truppe integrieren. Von den Neuen haben es bisher Jonas Clemens, Marco Kitto, Jonas Merkel und Dominik Marx, der jedoch nach seinem Urlaub erkrankt war, in die Stammformation geschafft. Auch Lukas Emich, der zum Saisonstart verletzt war, konnte in den beiden letzten Begegnungen auflaufen, braucht aber noch Zeit, um seine volle Leistung abrufen zu können.

Vor dem Spiel am Sonntag um 15 Uhr zu Hause gegen den Titel- und Aufstiegsaspiranten FC Bierbach hat sich die Verletztenliste bei den Erbachern noch nicht verkleinert. So wird voraussichtlich Max Seng nach seiner Nasen-Operation genauso ausfallen wie sein Bruder Lukas Seng, der Knieprobleme hat. Jonathan Haas kann wegen muskuläre Probleme nicht auflaufen, David Benner muss eine Prellung im Fuß auskurieren muss. Und auch Jannis Weis (Arbeit) und Daniel Krämer (Bänderdehnung) fehlen gegen den Favoriten vom FCB.

Doch auch Bierbach muss auf wichtige Spieler verzichten. Nach Timo Früh und David Ulrich muss nun auch Stephan Keil (Achilles-Sehnenabriss) in der Sturmformation ersetzt werden. Trotzdem hat Bierbach mit den Lutter-Zwillingen spielfreudige Neuzugänge in seinen Reihen. Die Elf von Klaus Kunz, so Lebong, sei eine der besten der Liga und werde auch auf Sieg spielen.