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Oben angreifen: SG Ballweiler ist wieder oben dabei

Oben angreifen : SG Ballweiler ist wieder oben dabei

Fußball-Verbandsliga Nordost: Im Heimspiel gegen den SV Furpach peilt der Tabellenzweite den vierten Sieg an.

Mit drei Siegen aus vier Spielen ist die SG Ballweiler-Wecklingen-Wolfesheim ordentlicht in die neue Saison der Fußball-Verbandsliga Nordost gestartet. Zuletzt setzte sich das Team der beiden Spielertrainer Sascha und Marco Meyer mit 2:1 beim Aufsteiger FSV Jägersburg II durch. Der nächste Dreier ist am Samstag gegen Furpach eingeplant.

„Gegen den FSV war es ein offenes Spiel, das wir am Ende etwas glücklich für uns entschieden haben“, so der Rückblick von Marco Meyer. Jägersburg habe nach der 1:0-Führung durchaus die Chance zum 2:0 gehabt. „Am Ende bin ich natürlich zufrieden, dass wir die Punkte mitgenommen haben.“ In der Tabelle verbesserte sich Meyers Team auf Platz zwei, punktgleich mit Spitzenreiter FC Lautenbach. Nach der enttäuschenden vergangenen Saison will die SG Ballweiler-Wecklingen-Wolfersheim nun wieder ganz oben angreifen. Am Samstag soll ab 16 Uhr in Wolfersheim im Heimspiel gegen den SV Furpach der nächste Sieg folgen. Meyer: „Sollte uns das gelingen, wäre es mit vier Siegen aus den ersten fünf Spieltagen doch ein sehr guter Start.“ Die Chancen auf den nächsten Dreier schätze er ganz gut ein. Benjamin Wendel fehlt zwar weiter wegen eines Kreuzbandrisses, aber dafür kann die SG bald wieder auf Kevin Ginz zurückgreifen, der sich nach seiner Verletzung im Aufbautraining befindet. Ansonsten seien alle Spieler an Bord.

Von einer ärgerlichen Heimniederlage gegen die SG Ballweiler spricht Tim Harrenberg, der Trainer des Aufsteigers FSV Jägersburg II. „Schade, dass wir unsere 1:0-Führung nicht mit einem weiteren Treffer ausbauen konnten.“ Ein Sieg wäre durchaus machbar gewesen. Zumindest einen Zähler hätte seine Elf verdient. Für Harrenberg und seine Spieler gelte es, diese erneut unglückliche Niederlage in der noch jungen Saison abzuhaken. Am Sonntag spielen die Jägersburger um 15 Uhr beim Tabellenneunten SV Habach. „Als Aufsteiger wartet erneut eine schwere Aufgabe auf uns.“ Chancenlos sieht der Coach seine Mannschaft allerdings nicht. „In keinem der drei bisher verlorenen Spiele waren wir total unterlegen“, betont er. Jonas Uhlhorn ist im Lauftraining und wird im nächsten Heimspiel gegen den VfL Primstal II wieder zur Verfügung stehen.

Mit einem 2:1-Auswärtssieg beim SV Furpach kehrte der SV Bliesmengen/Bolchen zurück. „In der ersten Halbzeit hatten wir spielerische Probleme, die wir aber in der zweiten Halbzeit gelöst haben. Der Sieg ging daher in Ordnung“, erklärt SVB-Trainer Patrick Bähr. Am Sonntag möchte er mit seinem Team ab 14.30 Uhr unbedingt das Kerwe-Heimspiel gegen den SV Rohrbach gewinnen. „Die Chancen stehen 50:50.“ Der Tabellensechste aus Rohrbach sei mit Marvin Kempf und Norman Schmitt sehr gut in der Offensive besetzt. „Wenn wir diese beiden Spieler neutralisieren, wäre das die halbe Miete.“ Bähr muss allerdings auf eine ganze Reihe von Spielern verzichten: Eric Maßfelder und Pascal Hartz sind in Urlaub, bei Kevin Müller zwickt das Knie, Marvin Peter hat Rückenprobleme und Kevin Abstinz hat sich einen Außenbandabriss im Fuß zugezogen. „Mein Kader ist groß genug und gut besetzt, um diese Ausfälle kompensieren zu können“, sagt Bähr.

Beim FC Palatia Limbach läuft es nicht ganz so gut. Vier Punkte sicherte das Team aus den ersten vier Spielen. Zuletzt gab es eine 2:4-Niederlage beim Tabellenführer FC Lautenbach. Limbachs Trainer Sascha Ogorodnik erklärte, dass der FC mit einem 1:0-Vorsprung gut ins Spiel gekommen sei, aber nach dem Ausgleich habe sein Team einige Fehler zu viel gemacht, die Lautenbach gnadenlos zu vier Toren nutzte. „Ein Punkt wäre durchaus möglich gewesen.“ Am Sonntag wartet im Heimspiel gegen den Ligasiebten SV Merchweiler erneut eine schwere Aufgabe auf die Palatia. „Wir dürfen es einfach nicht zulassen, dass die Gegner mit jedem Schuss zu Toren kommen“, hadert Ogorodnik mit der Defensivarbeit seiner Mannschaft. Teilweise fehle zwar auch das Glück, aber im Zweikampfverhalten fordert er mehr Konsequenz und Durchschlagkraft von seinen Spielern. Bis auf Julian Lauer, der nach einem Muskelfaserriss noch Trainingsrückstand hat, kann Limbach in Bestbesetzung auflaufen.