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Schwimmen: Michael Raje sichert vier Mal Gold bei Süddeutschen, WSF Zweibrücken

Schwimmen : Michael Raje ist das Maß aller Dinge

Der Nachwuchsschwimmer der Wassersportfreunde Zweibrücken war bei den süddeutschen Meisterschaften mit vier Mal Gold nicht zu schlagen.

(red) Fünf Nachwuchsschwimmer der Wassersportfreunde Zweibrücken gingen bei den süddeutschen Jahrgangsmeisterschaften ins Becken. Mit einer beachtlichen Bilanz stiegen sie wieder heraus. In Wetzlar sammelten sie gleich sieben Mal Gold, vier Mal Silber und zwei Mal Bronze. Eine wahrhaft gelungene Vorstellung, auch mit Blick auf die Jahrgangs-DM Ende Mai in Berlin.

Vier Titel gingen beim Messen mit Süddeutschlands besten Nachwuchsschwimmern allein an Michael Raje (Jahrgang 2006). Das Talent, das auch Mitglied im Nachwuchskader des deutschen Schwimmverbandes ist, konnte bei all seinen Starts die Konkurrenz hinter sich lassen und bewies einmal mehr seine Stärke. Besonders bei den Sprintdistanzen 50 Meter Brust (0:31,54 min) und 50 Schmetterling (0:27,53 min) zeigte er, dass er aktuell das Maß der Dinge ist. Ein Vorsprung von jeweils mehr als zwei Sekunden über diese Distanz belegt das. Aber auch über 100 (1:10,07min.) und 200 Meter Brust (2:36,71min.) bewies Raje, dass er die Konkurrenz auch auf längeren Strecken deutlich hinter sich lassen kann. Derzeit belegt der WSF-Schwimmer über all diese Strecken Platz eins der deutschen Bestenliste in seiner Altersklasse. Der Fokus liegt nun auf der Vorbereitung für die deutschen Jahrgangsmeisterschaften. Der Kurs geht auch hier ganz klar Richtung Gold.

Auch Timo Sorgius (Jg. 2004) sorgte für Glanzleistungen. Je drei Mal Gold und Silber, sowie neue Bestzeiten konnte er verbuchen. Extrem stark und nicht zu schlagen war er dabei über 50 (0:24,43 min), 100 (0:52,22 min) und 400 Meter Freistil (4:07,89 min). Über die Rückendistanzen musste sich Sorgius je nur knapp geschlagen geben. Dennoch kann er mit dem jeweils zweiten Platz über 50, 100 sowie die 200 Meter Rücken zufrieden sein. Auch für ihn stehen die Zeichen für Berlin auf Titelverteidigung. Ebenfalls im Jahrgang 2004 war Max Strassel erfolgreich. Mit dem zweiten Platz über 50 Meter Schmetterling (0:27,79 min) verpasste er seine Bestzeit nur hauchdünn. Abrunden konnte Strassel seine Leistung mit einem siebten Platz über die 50 Meter Freistil.

Nikita Sorel Haubrich und Lukas Fritzke (Jg. 2006) sicherten je eine Bronzemedaille. Fritzke über 200 Lagen in neuer Bestzeit von 2:29,17 Minuten. Ebenfalls stark war seine Leistung über 400 Freistil, wo er als Fünfter in 4:39,53 Minuten ebenfalls zur neuen Bestzeit schwamm. Haubrich erzielte Rang drei über 100 Meter Rücken (1:11,22 min). Mit Platz fünf über die 200-Meter-Distanz (2:32,00 min) konnte er erneut positiv auf sich aufmerksam machen.