Schwartz muss improvisieren

Gegen „den Topfavoriten“ auf die Meisterschaft, den SV Steinwenden, muss VBZ-Trainer David Schwartz am Samstag (17 Uhr) auf zwei Stammspieler verzichten. Beim TSC geht man nach dem Pokalsieg in Bottenbach wieder gelassener ins Duell gegen Meisenheim.

Niemals ein siegendes Team ändern, war eine Weisheit des früheren englischen Weltmeistertrainers Alf Ramsey. Der Trainer der VB Zweibrücken , David Schwartz, hätte sich auch gerne daran gehalten. Doch vor dem zweiten Spiel am Samstag, 17 Uhr, gegen den SV Steinwenden ist er gezwungen, seine Derbysieger-Mannschaft zu ändern. Unter anderem fehlen Abwehrspieler Patric Kuntz und Angreifer Dominic Schwarz.

"Das ist schade, dass ich etwas ändern muss. Aber damit muss man als Trainer leben", klagt Schwartz nicht lange herum. Der Trainer vertraut auf seinen breiten Spielerkader, aus dem er die Ausfälle ausgleichen könne. Nach dem 2:1-Sieg beim TSC Zweibrücken stehen die VBZ im zweiten Spiel nicht unter Druck. Gleichwohl möchte Schwartz das Heimspiel beim Sportfest erfolgreich gestalten. Zumindest einen Punkt möchte der Trainer holen. Doch mit Steinwenden kommt "der Topfavorit" (Schwartz) der Liga an den Hornbachstaden.

Mit dem 6:1-Sieg gegen Hohenecken haben die Steinwender gleich ihre Favoritenstellung untermauert und sind an die Tabellenspitze gestürmt. Steinwenden verfüge über eine gute Mannschaft mit herausragenden Einzelspielern wie Daniel Graf oder Heiko Brunck. Schwartz erwartet einen Gegner, der Druck macht. "Aber damit können wir umgehen", verweist Schwartz auf das Spiel gegen den TSC.

Der Sprecher des TSC Zweibrücken , Stephan Heidenreich, hofft, dass nach dem 7:1-Sieg im Verbandspokal gegen den A-Klasse-Vertreter SV Bottenbach auch im Punktspiel "der Knoten platzt". Das Pokalspiel solle man "nicht überbewerten". Aber die Mannschaft habe gefährliche Angriffe gegen einen defensiv stehenden Gegner herausgespielt. "Und sieben Tore gemacht." Gegen die SG Meisenheim werde es am Samstag, 16 Uhr, im Kerwespiel "viel schwerer. Das wird eine enge Kiste." Positiv wertet Heidenreich, dass Mittelfeldspieler Mentor Shabani in Bottenbach wieder mitspielen konnte. Am Samstag stehe allerdings hinter dem Einsatz von Sergej Littau ein Fragezeichen. Littau hat beim Derby eine Platzwunde auf der Stirn davongetragen. "Ich bin insgesamt zuversichtlich, dass die Mannschaft die drei Punkte holt."