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SC Stambach unterliegt Rodalben nach irrer Schlussphase mit 3:4

Fußball-Kreispokal : Stambacher Aufholjagd kommt zu spät

Der SC Stambach hat das Finale des Fußball-Kreispokals verpasst. Gegen den FC Rodalben unterlag der SC am Sonntag nach einer irren Schlussphase trotz eines Doppelpacks von Pascal Wallad knapp mit 3:4.

Der SC Stambach hat den Einzug ins Finale des Kreispokals knapp verpasst. Im Duell zweier B-Klasse-Mannschaften unterlagen die Stambacher dem FC Rodalben am Sonntag auf eigenem Platz trotz einer starken Aufholjagd mit 3:4 (1:3). Gegner der Rodalber im Finale ist der SC Weselberg II, der sich bereits am Freitag nach Elfmeterschießen gegen die SpVgg Waldfischbach-Burgalben durchgesetzt hatte.

Für den SC Stambach, das Team des Trainerduos Markus Bolies und Steven Hörner, startete die Partie gegen Rodalben denkbar schlecht. Nach nur zwei Minuten unterlief den Hausherren ein folgenschwerer Fehler in der Defensive, der zu einem Strafstoß für die Gäste führte. Marcel Kölsch behielt vom Elfmeterpunkt die Nerven und verwandelte zur frühen Führung für Rodalben.

Die Hausherren kämpften sich aber zurück in die Partie und kamen im Anschluss an eine Ecke in der 26. Spielminute zum Ausgleich durch Nicolas Veith. „Insgesamt haben wir in der ersten Halbzeit aber zu wenig Fußball gespielt“, monierte SC-Spielertrainer Steven Hörner nach der Partie. Zudem agierte sein Team im Spiel nach vorne zuweilen zu sorglos. So lief Stambach noch vor der Pause in zwei Rodalber Konter, die die Gäste in Person von Marius Würz (33.) und Daniel Wafzig (44.) zum 1:3-Pausenstand aus Sicht der Gastgeber nutzten.

Nach dem Seitenwechsel spielte Stambach stärker auf, musste aber in der 69. Minute erneut nach einem Konter das 1:4 durch Henrik Weishaar hinnehmen. Mit dem Mute der Verzweiflung warf der SC in den Schlussminuten alles nach vorne und wurde in der 82. Minute durch einen Treffer von Pascal Wallad belohnt. Nur noch 2:4 aus Stambacher Sicht. Und dann wurde es richtig wild auf dem Rasenplatz in Contwig. Zunächst flog der Rodalber Christopher Hoeg mit der Ampelkarte vom Platz (89. Minute) – und kurz darauf wurde auch Stambach ein Elfmeter zugesprochen. Wallad brachte seine Elf in der 91. Minute vom Punkt wieder in Schlagdistanz.

Und die Partie war noch nicht zu Ende. In der fünfminütigen Nachspielzeit hielt es auch SC-Torwart Jonas Schwarz bei Standards nicht mehr in seinem Kasten. Mehrfach segelte der Ball nach einer Ecke und einem Freistoß noch gefährlich durch den Rodalber Strafraum – doch die Gäste retteten den knappen Sieg schließlich über die Ziellinie.

Besonders für die engagierte Schlussphase sprach Hörner seiner Mannschaft ein großes Lob aus: „Leider haben wir vor der Pause zu viele Fehler gemacht, aber die Jungs haben nie aufgehört zu kämpfen und haben alles versucht“, zog der Coach ein versöhnliches Fazit. Dass die Trauer trotz des verpassten Finaleinzugs nicht zu groß war, hatte einen Grund. Ein dickes Trostpflaster war nämlich der Umstand, dass sich die Stambacher trotz der Niederlage als Halbfinalist für den Verbandspokal der nun anstehenden Spielzeit qualifiziert haben.

 Auch zwei späte Treffer von Pascal Wallad (am Ball) waren für den SC Stambach zu wenig.
Auch zwei späte Treffer von Pascal Wallad (am Ball) waren für den SC Stambach zu wenig. Foto: Martin Wittenmeier

Fußball-Landesligist TSC Zweibrücken hat sich gestern im Rahmen des Sportfestes des SV Großsteinhausen mit 0:0 vom saarländischen Landesligisten SV Reiskirchen getrennt. Das Testspiel des TSC, das am Freitag gegen den SV Ixheim hätte stattfinden sollen, war abgesagt worden. Weitere Ergebnisse vom Sportfest: SC Stambach - SG Thalischweiler-Fröschen (Frauen-Landesliga) 0:2; SV Großsteinhausen (A-Klasse) - SG Rieschweiler II 2:1; SV Botenbach (B-Klasse) - FC Kleinsteinhausen (C-Klasse) 5:1; TSC Zweibrücken II (B-Klasse) - TuS Massweiler 3:2.