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Saarländerin nutzt „Heimvorteil“

Saarländerin nutzt „Heimvorteil“

Riesenspaß, spannender Reitsport und zufriedene Teilnehmer. So lässt sich das Studentenreitturnier des Academischen Reitclubs (ARC) der Uni des Saarlands im Landgestüt Zweibrücken charakterisieren.

"Die größte Herausforderung ist, trotz des vielen Feierns am nächsten Tag eine gute sportliche Leistung zu vollbringen", erklärt Katharina Frey. Die gebürtige Saarländerin konnte für die Mannschaft aus Stuttgart ihren "Heimvorteil" im Landgestüt nutzen. Nach dem Einzelsieg in der Dressur bis hin zur mittelschweren Klasse M gewann die 24-jährige Studentin der Fahrzeug-und Motorentechnik auch noch die kombinierte Einzelwertung aus Dressur und Springen. "Das ist das erste Mal, dass ich vorne dabei bin." Reiten gelernt hat sie auf dem Schanzenberg.

"Wir hatten tolle Pferde , mit denen ich mich sofort gut verstanden habe", sagt Roxana Helm (Karlsruhe). Die 23-Jährige profitierte von dem gelassenen Finalpferd Bonito sowie den Tipps seiner luxemburgischen Besitzerin. Ihre deutlich kleinere Final-Konkurrentin Daniela Lehnert aus Trier scheiterte an dem mächtigen, 1,80 Meter hohen, maulsensiblen Wallach. Parcours-Chef Wolfgang Blum hatte, weil es für beide Amazonen der erste Start in Klasse M war, die Hindernisse nicht ganz so hoch gebaut. "Man darf nicht vergessen, dass die Reiter auf fremden Pferden starten", erinnert Kommentator Alexander Hüsch. Die Pferde werden von der gastgebenden Mannschaft zur Verfügung gestellt, die dafür selbst nicht in den Sattel steigen darf. Über das beste Gruppenergebnis freute sich das Team aus Dresden . Die zweitplatzierten Hohenheimer erhielten dafür den Survival-Cup als das partyfreudigste Team. Viel Lob von den Gästen erhielt die Anlage des historischen Landgestüts. "Wir haben das Landgestüt gewählt, weil wir unseren Gästen den höchsten Komfort bieten und auch bei den Auswärtigen dafür werben wollen", erklärt Pressesprecherin Aline Moosmann.