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Regionalligist FC Homburg schließt Trainingscamp in Bitburg ab

Fußball-Regionalliga : FCH schließt Trainingscamp ab

Testspiel gegen Hasborn am Samstag soll zeigen, wo das Team von Trainer Mink aktuell steht.

Von Dienstag an hat sich Fußball-Regionalligist FC Homburg an der Sportschule Bitburg in einem Trainingsquartier intensiv auf die kommende Saison in vorbereitet. Die Jungs von Neu-Trainer Matthias Mink trainierte täglich im Kraftraum vor allem aber auf dem Platz. „Die Grundlagen in Sachen Kondition sind gelegt“, sagte Mink im Trainingscamp. Im Vordergrund standen in den weiteren Tagen vor allem taktische Dinge auf dem Rasen. Ein Gradmesser, wie weit sein Team nach der Trainingswoche in der Eifel wirklich ist, soll ein Testspiel am heutigen Samstag gegen Hasborn zeigen.

Ständiger Begleiter des neuen FC-Trainers ist die Frage nach Neuzugängen. Der FC Homburg will sich noch verstärken. Im Blickfeld stehen ein Innenverteidiger, ein linker Außenverteidger und einen offensiven Außenbahnspieler.

Den gesuchten Innenverteidiger könnte der FCH schon gefinden haben. Beim Test gegen Steinwenden (2:0), testeten die Grün-Weißen den 1,94-Hünen Ivan Sachanenko. Der 22-jährige Saarländer, der in Jugend des FCS ausgebildet wurde, sollte im Trainingscamp zeigen, wie er dem Vierten der vergangenen Runde weiterhelfen könnte. Allerdings zoh sich Sachnenko am Mittwoch in Bitburg eine Platzwunde auf der Stirn zu. „Er kann daher im Test am Samstag nicht auflaufen“, bedauert Mink.

Neben Sachanenko war auch Außenbahnspieler Enzo Grasso in Bitburg dabei. Der 23-Jährige könnte ein Element sein, um das Offensivspiel im Mittelfeld zu beleben. Zuletzt wibelte er beim französischen Zweitligisten ASM Belfort. Ob beide Spieler einen Vertrag bekommen, ist noch ungewiss, aber beide seien „sehr interessant“, sagt Mink. „Daher haben wir sie auch nach Bitburg mit eingeladen.“

Für das Testspiel beim SV Hasborn (Samsag, 14 Uhr) kann der Coach wieder mit Patrick Lienhard und Damjan Marceta planen. Die Routiers trainierten in Bitburg erstmals nach überstandenen Verletzungen wieder mit den Kollegen. „Inzwischen haben auch sie das Mannschaftstraining wieder aufgenommen. Alles ist wieder in Ordnung“, sagt der 53-jährige Übungsleiter des FC Homburg.

Angesichts der Tatsache, dass es in sieben Tagen schon mit dem ersten Pflichtspiel (Viertelfinale des Saarlandpokals beim Saarlandligisten TuS Herrensohr) losgeht, scheint die Zeit zu drängen, dass der Kader Formen annimmt. Der neue Trainer will bei Neuzugängen jedoch nichts überstürzen. „Wir müssen überzeugt sein, dass uns die Neuzugänge weiter bringen und uns auch echt verstärken.“ Bis Oktober habe der FCH Zeit, die richtigen Leute für die richtigen Positionen zu finden.