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Pfeesport: Turnier in Thaleischweiler

Pferdesport : Breites Angebot für ambitionierte Amateure

Beim Sprung- und Dressurturnier des RFV Thaleischweiler-Fröschen ertönt rund 500 Mal die Startglocke. Der Sonntag steht ganz im Zeichen der Kids.

Mit 24 Wettbewerben bietet der Pfälzer Pony RFV Thaleischweiler-Fröschen am kommenden Wochenende ein breit gefächertes Turnierangebot. Ausgetragen werden Dressur- und Springprüfungen vom Einstieg für Nachwuchsreiter über Jungpferdeangebote bis hin zur Klasse L. Zwar steht das L für „leicht“ im Vergleich zu der mittelschweren Klasse M oder der schweren Klasse S – doch mit Hindernissen bis 1,20 Metern Höhe auf technisch anspruchsvollen Wegen und entsprechenden Lektionen auf dem Dressurviereck wird Pferden und Reitern einiges abverlangt.

Dabei richtet sich das Turnier des Pfälzer Pony Reit-und Fahrvereins Thaleischweiler-Fröschen vornehmlich an ambitionierte Amateurreiter. Darunter sind auch zahlreiche Vereinsmitglieder, sowohl in der Dressur als auch im Springen. An beiden Turniertagen werden Prüfungen parallel in der großen Reithalle wie auf dem Springplatz ausgetragen. Mit Dressurreiterprüfungen und Dressurprüfungen in Klasse A und L haben die Reiter gleich mehrere Startmöglichkeiten. Rund 500 Mal wird das Startzeichen ertönen, besonders häufig in den Dressur- und Springprüfungen der A-Klasse. Anders, als bei einer Dressurprüfung, stehen in der Dressurreiterprüfung der Sitz und die Hilfengebung des Reiters im Mittelpunkt, vor dem Gangvermögen der Pferde. Auffallend gut gebucht ist mit 22 Startern die Dressurpferdeprüfung der A-Klasse für vier- und fünfjährige Jungpferde gleich am Samstagmorgen.

Höhepunkt auf diesem Turnier ist eine Dressurprüfung Klasse L auf Trensenzäumung. Highlight über dem Stangenmikado ist eine Springprüfung mit steigenden Anforderungen, ebenfalls in Klasse L. Hierbei beginnen die Sprünge im Parcours auf A**-Zwei-Sterne-Niveau und steigen über L bis auf Hindernisse der mittelschweren Klasse M von 1,30 Metern an. Diese im vergangenen Jahr von der Deutschen Reiterlichen Vereinigung neu in das Regelwerk der Leistungsprüfung LPO aufgenommene Prüfungsform kommt sehr gut an. Sie ermöglicht Reitern wie Pferden, sich langsam auf die nächst höhere Klasse vorzubereiten.

Eine Motivation für vielseitiges Reiten stellt der Reiterwettbewerb mit zwei Sprüngen dar. Hier zeigen die Teilnehmer, dass sie bereits erste kleine Hindernisse sicher überwinden können.

Am Sonntagmittag gehört der Springplatz dem ganz jungen Reiternachwuchs. Bereits die Kleinsten im Kindergartenalter zeigen in der Führzügelklasse, wie gut sie ihre Ponys bereits beherrschen. Dabei haben sie ein großes Publikum, das von der überdachten Tribüne am Springplatz sitzt und seinen Favoriten die Daumen drückt. Auf Schleifenjagd gehen neben den Gastgebern unter anderem Reiter aus Winzeln, von Rodalb- und Dahnertal, von der Heidelsburg in Waldfischbach-Burgalben, vom Grenzland-Kröppen, aus Walshausen, Zweibrücken, Einöd bis hin ins tiefe Saarland und die Pfalz.