Fußball-Verbandsliga Nordost Limbach bleibt im Titelrennen auf Kurs

Limbach · Fußball-Verbandsligist trennt sich im Heimspiel gegen Ottweiler-Steinbach 2:2. Vorsprung auf Verfolger Schwarzenbach beträgt weiter sechs Punkte.

Limbachs Trainer Patrick Gessner (vorne) sah am Samstag zwar keinen Heimsieg seiner Mannschaft. Die Chancen der Palatia im Titelrennen haben sich aber nicht verschlechtert.

Limbachs Trainer Patrick Gessner (vorne) sah am Samstag zwar keinen Heimsieg seiner Mannschaft. Die Chancen der Palatia im Titelrennen haben sich aber nicht verschlechtert.

Foto: Markus Hagen

Am Ende konnte Trainer Patrick Gessner mit der Punkteteilung ganz gut leben. Sein FC Palatia Limbach trennte sich an Ostersamstag im Heimspiel der Fußball-Verbandsliga Nordost mit 2:2 (1:1) von der FSG Ottweiler-Steinbach. Damit verhinderte Tabellenführer Limbach, dass der Fünfte Ottweiler im Saisonendspurt womöglich doch noch einmal zur Spitze aufschließt. Und weil der erste Verfolger der Palatia, der SV Schwarzenbach, am Donnerstag im Heimspiel gegen den SV Furpach ebenfalls nicht über ein 2:2 (wir berichteten) hinausgekommen war, ist auch der Vorsprung auf Rang zwei nicht geschmolzen. Limbach liegt acht Spieltage vor Saisonende weiter mit einem Sechs-Punkte-Polster auf Rang eins. In den verbleibenden Partien muss die Palatia zwar noch beim Vierten FSG Schiffweiler-Landsweiler ran. Das übrige Restprogramm sieht aber machbar aus.

Und so war Patrick Gessner mit dem Spiel und dem Ergebnis seiner Mannschaft dann auch einverstanden. Zumal Limbach den Zähler erst in der Schlussphase der Partie gesichert hatte. „Klar hätten wir gerne unser Heimspiel gewonnen. Aber man muss die Leistung des Gegners anerkennen. Das Unentschieden war schon verdient“, sagte Gessner.

Der Trainer des Ligaprimus hatte ein „gutes und schnelles Spiel von beiden Mannschaften“ gesehen. In der ersten Halbzeit hatten die Gäste auf dem Limbacher Kunstrasen zunächst sogar Vorteile und gingen nach fünf Minuten durch Alessio Runco in Führung. Limbach zeigte sich aber nicht geschockt. Lucien Wagner bereitete sechs Minuten später den Ausgleich von Tim Pommerenke vor. Dieser erzielte in seinem 19. Saisonspiel seinen 18. Treffer. Zudem hat er zwölf Tore vorbereitet.

Mit dem 1:1 ging es in die Pause. Nach dem Seitenwechsel machte Limbach viel Druck, vergab aber mehrere Gelegenheiten auf das 2:1. „In dieser Phase wäre die Führung verdient gewesen“, haderte Gessner, der stattdessen mitansehen musste, wie seine Mannschaft erneut in Rückstand geriert. Den Foulelfmeter, den die Gäste zuvor erhielten, konnte der Palatia-Trainer zwar nicht nachvollziehen. Florian Schneider ließen die Diskussionen freilich völlig kalt. Er traf vom Punkt zum 2:1 für die FSG (70.). Allerdings gab es zehn Minuten später dann Strafstoß auf der anderen Seite, nachdem Limbachs Finn Brunk im Strafraum zu Fall gebracht wurde. Auch Palatia-Spieler Tim Mohr blieb eiskalt – und erzielte das 2:2.

In den letzten zehn Minuten spielten beide Mannschaften dann voll auf Sieg. Limbach hatte noch drei dicke Gelegenheiten – unter anderem durch Pommerenke. Doch auch Ottweiler-Steinbach hatte bei Kontern noch zwei richtig gute Chancen. Am Ende wurden die Punkte leistungsgerecht geteilt. „Es war ein unterhaltsames Spiel auf hohem Niveau“, bilanzierte Gessner, der sich darüber freute, dass sein Team zwei Mal nach einem Rückstand zurückgekommen war.

Der SV Schwarzenbach, der den Aufstiegs-Relegationsrang belegt, ist in allen sechs Spielen dieses Jahres ungeschlagen geblieben. Weil die SG Lebach-Landsweiler am Montag aber gegen den FC Freisen gewann (5:1), schmolz der Vorsprung auf Platz drei auf zwei Punkte. Zum Saisonfinale (26. Mai) muss Schwarzenbach noch in Lebach ran.

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