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Neue Ligeneinteilung: Neuer Tischtennis-Bezirkswart, neue Ligeneinteilung, neue Zeiten

Neue Ligeneinteilung : Neuer Tischtennis-Bezirkswart, neue Ligeneinteilung, neue Zeiten

Sebastian Kranitz ist neuer Bezirkssportwart des Tischtennisbezirks Wetspfalz Süd. Beim Bezirkstag in Höheinöd wurde der Pfalzligaspieler des 1. TTC Pirmasens bei zwei Enthaltungen gewählt. Seit Februar 2017 war das Amt nach dem Rücktritt von Thorsten Mehlhorn (SV 21 Mörsbach) vakant.

Der 24-jährige Student der technischen Logistik wird auch weiterhin kommissarisch die Bezirksgeschicke der Jugendlichen leiten und von nun an auch die Leitung der Bezirksspielklassen und der Bezirksliga übernehmen. „Das Amt hat mich schon von Anfang an gereizt“, erklärt Kranitz, der den Posten des Bezirkssportwarts bislang nicht übernehmen wollte, weil er an den Turnieren auch selbst teilnahm. Wegen der Zusammensetzung des Bezirkssportausschusses in Westpfalz Süd traue er sich nun aber auch zu, die höchste Aufgabe des Tischtennisbezirks auszuüben, zudem sei es vom Pfälzischen Tischtennisverband gewünscht gewesen, dass der Posten besetzt wird.

Das Thema zur neuen Klasseneinteilung und der Einführung der neuen Bezirksoberliga und einer Verbandsoberliga nahmen die Teilnehmer ohne große Regung hin. So soll es künftig Zehnerklassen geben, statt Ligen mit zwölf Teams. Ziel ist es, die Spieler zu entlasten. Derzeit läuft zudem bis 15. August eine Abstimmung bei den Pfalzligavereinen bezüglich einer gemeinsamen Verbandsoberliga mit dem
Saarland, die vermutlich positiv ausgeht, wie Kranitz erklärt. Zuerst sollen dabei fünf Vereine aus dem Nachbarbundesland und fünf Mannschaften des PTTV mitspielen. Die neue Ligen und Spielklassenstärke soll ab der Saison 2019/2020, spätestens ein Jahr später eingeführt wird. „Es sieht so aus, als würde die Vereine eine gemeinsame Liga mit dem Saarland wollen“, erklärt Sebastian Kranitz weiter.

Daneben gibt es eine Änderung bei den Bezirkseinzelmeisterschaften der Aktiven. Das zunächst einjährige Pilotprojekt sieht vor, dass es zwei, statt bisher nur einer Spielklasse gibt. So haben alle Akteure, die bis zu 1450 QTTR-Punkte (Spielstärke) aufweisen das Wahlrecht, ob sie in der A- oder B-Klasse antreten wollen. Spieler, die 1451 Punkte aufweisen, müssen in der A-Klasse aufschlagen. Eine weitere Änderung gibt es hinsichtlich der Spielbeginnzeiten der Pfalzligen. So wurden die bisher starren Zeiten samstags um 19 Uhr und sonntags, zehn Uhr, gelockert. Samstags darf eine Partie nun zwischen 18 und 20 Uhr beginnen, sonntags zwischen zehn und 14 Uhr, wie Bezirksschülerwart Matthias Reichert mitteilte.

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