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Negativserie beim TV Kirkel wird lang und länger

Negativserie beim TV Kirkel wird lang und länger

Der TV Kirkel hat mit einem Rumpfteam beim HC Schmelz mit 22:29 den Kürzeren gezogen. Nur am Anfang gelang es, die Partie offen zu halten. In der Saarlandliga wird die Lage für den TVK nun immer bedrohlicher.

Auch beim Tabellenvierten HC Schmelz konnte Handball-Saarlandligist TV Kirkel seine Negativbilanz von nun neun Spielen ohne Sieg nicht beenden. Nach starker Anfangsphase verlor der arg dezimierte Drittletzte, der auf sieben Spieler verzichten musste, am Sonntagabend doch noch klar mit 22:29. "Wir haben uns dennoch noch ganz gut aus der Affäre gezogen", verwies Kirkels Trainer Mike White auf die weiter stark angespannte Personallage. Mit den verletzten Thijs van Donkersgoed, Mike Jeckel, Philip Wendel, Matthias Matheis, Daniel Thum sowie den privat verhinderten Christian Boscolo und Christian Ruppert standen nur noch wenige Spieler aus dem Saarlandliga-Kader zur Verfügung.

Bis zur 20. Minute erspielte sich das Kirkeler Rumpfteam sogar eine 8:4-Führung. Doch dann war der Faden beim TVK plötzlich gerissen. Mit einem 10:1-Lauf drehte der HC die Partie und lag zum Seitenwechsel mit 14:9 in Führung. White: "Aufgrund meines sehr dünnen Kaders am Spieltag fehlten mir Auswechselspieler. Uns gingen langsam aber sicher dann auch die Kräfte aus."

Schmelz zog über 19:11, 25:17 und 27:22 bis zum klaren Sieg davon. Trainer Mike White: "Wir haben zu viele Torchancen liegen gelassen und zu viele Tempogegenstöße zugelassen. Das Ergebnis hätte durchaus viel knapper ausfallen können." Trotz der langen sieglosen Serie ist sich White sicher, dass man das eine oder andere Spiel in dieser Saison noch gewinnen werde. Vielleicht endet die Negativserie schon am nächsten Samstag, wenn der TV Kirkel um 18 Uhr den Tabellenfünften TV Merchweiler in der heimischen Burghalle empfängt.

Zum Thema:

Auf einen BlickTore für den TV Kirkel : Frederik Simon 5, Michael Bauer 4, Marius Ruffing 3, Mike White, Marc Hoffmann, Jelle van Donkersgoed, Matthias Matheis je 2, Robin Schweitzer, Florian Kaffke je 1. mh