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Nackenschlag für Erbacher Ringer

Nackenschlag für Erbacher Ringer

Das hatten sich die Ringer der KSG Erbach in ihrem Auswärtskampf der Oberliga Südwest in Nackenheim ganz anders vorgestellt. Mit 11:26 musste der Tabellenführer aus Erbach die erste Niederlage einstecken.

Mit 8:0-Punkten im Rücken ist die KSG Erbach zum SVA Nackenheim gereist. Nach vier Siegen in Serie und dem Sprung an die Tabellenspitze nach dem Erfolg gegen den KSV St. Ingbert musste der Ringer-Oberligist aber die erste Niederlage einstecken. Bei der 11:26-Pleite in Nackenheim gelangen den Erbachern in den zehn Kämpfen nur drei Siege. Damit ist die Spitzenposition schon wieder weg.

Nackenheim war mit einigen starken ausländischen Ringern besetzt, gegen die die KSG-Ringer auf der Matte keine Chance hatten. So kassierten der junge Nachwuchsringer Fabian Widmann (Freistil bis 52 Kilogramm) und Fabian Bayer (Griechisch/Römisch bis 57 Kilogramm) gegen die Brüder Ahmed Al-Faraj und Abdullah Al-Faraj nach 51 Sekunden beziehungsweise 2:27 Minuten jeweils eine Schulterniederlage. Die Klasse bis 61 Kilogramm Freistil konnte die KSG nicht besetzten. Wieder vier Punkte für Nackenheim . Und so ging es weiter. Marco Dostert (Griechisch/Römisch bis 66 Kilogramm) musste gegen Islam Koray Cakici nach 2:42 Minuten vorzeitig von der Matte. Mit 0:16 lag er aussichtslos nach Punkten zurück. Auf die Schulter musste auch Erbachs Routinier Antonio Rinoldo gegen den wesentlich jüngeren Batuhan Dindar in der Klasse bis 66 Kilogramm Freistil . In der Klasse bis 98 Kilogramm Freistil musste Erbachs Punktsammler Steven Albrecht anerkennen, dass er gegen Yordan Kungalov an diesem Abend keine Chance hat. Nach 3:42 Minute führte der SVA-Ringer mit 16:0, und damit war auch für Albrecht der Kampf vorzeitig wegen technischer Überlegenheit des Gegners beendet. Roman Meier vertrat in der Klasse bis 130 Kilogramm Griechisch/Römisch Michael Diedrich. Meier schlug sich tapfer, verlor aber nach sechsminütiger Kampfzeit mit 5:9. 26 Zähler standen damit für den SVA Nackenheim auf der Ergebnistafel. "Wir hatten einfach keine Chance an diesem Abend", erkennt KSG Vorsitzender Harald Widmann an. Als Trost für die KSG Erbach blieben dann die beiden Schultersiege durch Maik Stricker in der Klasse bis 75 Kilogramm Freistil und durch Konstantin Meier in der Klasse bis 86 Kilogramm Griechisch/Römisch. Drei Punkte für das Gesamtergebnis zugunsten der Erbacher Ringerstaffel sammelte zudem Philipp Degel für seinen 14:8-Punktsieg gegen Danilo Bauer in der Gewichtsklasse bis 75 Kilogramm Freistil ein.

In der Tabelle überflügelte die KSV St. Ingbert mit 10:2 Punkten wieder die KSG Erbach, die aber bei einem Kampf weniger auf dem Konto mit 8:2 Zählern auf Platz zwei liegend weiterhin im Meisterschaftsrennen bleibt. Am nächsten Kampftag sollte die KSG Erbach wieder in die Siegerspur zurückkehren, wenn man am kommenden Samstag um 19.30 Uhr beim Schlusslicht Eiche Büdesheim antreten wird.