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Handball-Saarlandliga: Mit Rumpfkader zum nächsten Sieg?

Handball-Saarlandliga : Mit Rumpfkader zum nächsten Sieg?

Handball Saarlandliga: TV Homburg mit nur zehn Spielern zu Hause gegen die HSG Fraulautern. Niederwürzbach muss bei heimstarken Saarbrückern ran. SV 64 II empfängt Illtal II.

Mit 6:0-Punkten sind der TV Homburg und der TV Niederwürzbach fulminant in die neue Saison in der Handball-Saarlandliga gestartet. An diesem Samstag wollen beide Mannschaften ihre weiße Weste wahren. Der TV Homburg empfängt um 18.30 Uhr in der Sporthalle der Robert-Bosch-Schule die HSG Fraulautern-Überherrn. Der TV Niederwürzbach muss um 20 Uhr bei der HSG TVA/ATSV Saarbrücken ran.

Mirko Schwarz, der Trainer der Homburger fordert: „Ohne Wenn und Aber – gegen Fraulautern zählt für uns nur eines: ein Erfolg.“ Doch Vorsicht ist geboten: am letzten Spieltag gelang der HSG der erste Saisonsieg gegen die vor der Runde stark eingeschätzte SGH St. Ingbert.

Bange ist Schwarz aber nicht. Bisher konnte der Übungsleiter in jedem Ligaspiel eine Leistungssteigerung seiner Mannschaft feststellen. „Am Samstag wollen wir nochmal etwas draufpacken, wir müssen uns Stück für Stück verbessern.“ Viele positive Ansätze kann Schwarz bereits erkennen – allerdings laufe längst noch nicht alles nach seinen Vorstellungen. Zuletzt habe seine Mannschaft beim klaren Auswärtssieg gegen die HF Illtal II (36:27) beispielsweise viel zu lange gebraucht, um richtig ins Rollen zu kommen. „Wir haben Luft nach oben. Was das spielerische – und was die Konstanz angeht“, sagt Schwarz, der neben dem Langzeitverletzten Lukas Majbik (Handbruch) auch auf Leo Frisch und Hendrik Schmidt verzichten muss, die studienbedingt verhindert sind. Der Homburger Kader schrumpft somit auf zehn Spieler. „Das ist ziemlich dünn. Aber ich will nicht klagen. Da müssen wir durch“, gibt sich der TVH-Coach kämpferisch.

Der TV Niederwürzbach muss derweil beim Tabellensechsten HSG TVA/ATSV Saarbrücken ran. Der Vizemeister der letzten Saison ist noch nicht so recht in Tritt gekommen, hat in der jungen Spielzeit bereits zwei Niederlagen auf dem Konto. In der heimischen Rastbachtalhalle, in der kein Harz erlaubt ist, sind die Saarbrücker allerdings eine Macht. Zwischenzeitlich verlor die Mannschaft von Trainer Andreas Birk dort 17 Monate lang kein Spiel.

Chancenlos ist das Team von TVN-Trainer Andreas Schöller aber auch in der saarländischen Landeshauptstadt nicht. Drei Siege zum Saisonauftakt geben den Niederwürzbachern, die nach außen das zurückhaltende Saisonziel Klassenerhalt ausgegeben haben, ordentlich Rückenwind.

Der SV 64 Zweibrücken II steht in der noch jungen Saison zwar auf dem vorletzten Rang, weist mit 2:4 Punkten aber im Grunde die gleiche Bilanz auf wie der Sechste Saarbrücken. Dennoch würde die Mannschaft von Trainer Klaus-Peter Weinert gerne aus dem Tabellenkeller klettern. Die Gelegenheit dazu hat die SV 64-Reserve am Samstag um 20 Uhr in der Westpfalzhalle im Heimspiel gegen die punktgleichen HF Illtal II.