1. Pfälzischer Merkur
  2. Regionalsport

Mirko Schwarz: „Wir wollen uns nicht nur den Samstag vertreiben“

Mirko Schwarz: „Wir wollen uns nicht nur den Samstag vertreiben“

Nach dem frühen Saarlandpokal-Aus im vergangenen Jahr könnte dem Handball-Oberligisten VT Zweibrücken am Wochenende der Sprung ins Finale gelingen. Die zuletzt angeschlagene Mannschaft von Mirko Schwarz bekommt es im ersten Halbfinalturnier in Diefflen mit einem Verbands-, einem Saarland- und einem Oberligisten zu tun.

Zu einem günstigen Zeitpunkt kommt das Saarlandpokal-Halbfinale für die VT Zweibrücken-Saarpfalz. Nach der Auftakt-Trainingswoche, in der Coach Mirko Schwarz bei dem Handball-Oberligisten großen Wert auf Athletik, Schnelligkeit und Abwehrarbeit gelegt hat, "ist es schon gut für uns, dass wir das Turnier noch vor dem Start in die Runde haben". Die Partien gegen den HC Dillingen/Diefflen (Saarlandliga), die MSG HF Illtal (Oberliga) sowie den Verbandsliga-Zweiten Ottweiler/Steinbach seien drei gute Tests unter Wettkampfbedingungen.

Zwar hat sich die Personalsituation nach der Pause bei den Zweibrückern leicht verbessert, "doch es werden am Wochenende auch noch Spieler geschont", erklärt Mirko Schwarz. Sie wird Tomas Mazar noch nicht ins Geschehen eingreifen. "Bei Philip Wiese und Max Ulbrich hat es unter der Woche im Training schon gut ausgesehen - wir werden am Samstag probieren, wie es bei den beiden läuft." Auch den anderen angeschlagenen Spielern habe die kurze Weihnachtspause gut getan, alle Verletzungen, die eher kleinerer Natur waren, seien auskuriert. "Dennoch haben wir im Pokal nur einen kleinen Kader zur Verfügung, da alle Spieler, die zuletzt in der Ersten ausgeholfen haben, fehlen", erklärt der Oberliga-Trainer.

So reist die VT Zweibrücken-Saarpfalz zum ersten Halbfinalturnier am Samstag ab 14 Uhr lediglich mit acht oder neun Mann nach Diefflen. "Vom Papier her gehören wir dennoch sicher zu den zwei Favoriten, die sich für das Finalturnier qualifizieren", sagt Schwarz. Doch er müsse erst sehen, wie es mit der Truppe läuft. Gleich zwei Spiele hintereinander zu haben, werde auch Kraft kosten. "Wenn wir aber schon im Halbfinale dabei sind, wollen wir auch weiterkommen. Wir fahren nicht nur da hin, um uns den Samstag zu vertreiben", macht der VTZ-Trainer eine Kampfansage.

Nach der Auftaktbegegnung zwischen Dillingen/Diefflen und der MSG HF Illtal steigen die Zweibrücker um 14.50 Uhr mit der Partie gegen den Verbandsligisten HSG Ottweiler/Steinbach in das Turnier ein. Gleich im Anschluss folgt um 15.50 Uhr die Begegnung gegen den gastgebenden Saarlandligisten. Zum Abschluss des Turniers treffen die beiden Oberligisten Zweibrücken und Illtal um 18.30 Uhr aufeinander. Die zwei besten Mannschaften qualifizieren sich für das Finalturnier. Die zwei anderen Finalteilnehmer werden am Sonntag im Turnier in Niederwürzbach ermittelt. Dort kämpfen der Verbandsliga-Spitzenreiter TVN, der Drittligist SV 64 Zweibrücken , der HSV Merzig-Hilbringen (Oberliga) sowie die HSG Völklingen (Saarlandliga) ums Weiterkommen. Die Endspiele um den Saarlandpokal finden dann am Ostermontag, 6. April, in der Saarbrücker Joachim-Deckarm-Halle statt.