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Kampf um Drittrunden-Einzug: Lokalderbys würzen Kreispokal

Kampf um Drittrunden-Einzug : Lokalderbys würzen Kreispokal

Der TV Althornbach will mit einem Sieg beim TuS Rimschweiler in die nächste Runde – und ist klar favorisiert.

Nach vier Jahren in einer Spielgemeinschaft mit dem SV Hornbach nimmt der TuS Rimschweiler in dieser Saison wieder mit einer eigenständigen Mannschaft am Spielbetrieb teil. Und gleich im ersten Pflichtspiel erwartet der TuS am Sonntag, 15 Uhr, im Fußball-Kreispokal Pirmasens-Zweibrücken den Nachbarn TV Althornbach. „Das ist ein Kracher“, meint Andreas Schwab, der mit Marco Schwarz die neu formierte Mannschaft trainiert. „Althornbach ist ganz klarer Favorit“, fügt Schwab hinzu.

Er rechnet sich gegen das B-Klasse-Spitzenteam keine großen Chancen aus. „Wir wollen alles geben und Althornbach das Leben schwer machen.“ Dem ersten Ziel, dass die Mannschaft zusammenwächst, nähere sich das Team nach fünf Wochen Vorbereitung. Auch wenn immer wieder der ein oder andere aus beruflichen Gründen oder wegen Urlaubs gefehlt habe. In der Vorbereitung habe er noch nicht mit der Wunschformation spielen können. „Auch am Sonntag fehlen noch drei, vier Spieler“, erklärt Schwab.

„Wir nehmen die Favoritenrolle an“, sagt Althornbachs Spielleiter Rolf Welle. Die Mannschaft habe eine gute Vorbereitung absolviert und in den Testspielen überzeugt. Insbesondere Neuzugang Dominik Stegner sei eine Bereicherung. „Wir werden in Rimschweiler keine Experimente wagen und in Bestbesetzung beginnen“, kündigt Welle an. Er erwartet einen kämpferisch eingestellten Gegner.

„Das ist ein schönes Derby“, freut sich der Trainer des SVN Zweibrücken, Andreas Hergert, auf das Spiel am Sonntag, 15 Uhr, gegen den SV Ixheim. Das Spiel sei ein guter Abschluss der Vorbereitungsphase. Der A-Klasse-Vertreter Ixheim habe eine starke Mannschaft und sei Favorit. Der SVN nimmt nur mit einer Mannschaft an der Pokalrunde teil. Deshalb würden Spieler der ersten Mannschaft zum Einsatz kommen, auch wenn der SVN II auf dem Platz stehe. Die Vorbereitung sei gut gelaufen. „Spielerisch und körperlich haben wir uns verbessert“, sagt Hergert. Aber das Manko der letzten Saison sei geblieben. „Wir nutzen unsere Chancen nicht.“

Für den Ixheimer Trainer Oliver Schneider ist das Pokalspiel der letzte Test vor der Saison. „Deshalb werden wir mit der gleichen Einstellung rein gehen, wie im ersten Punktspiel gegen Fischbach.“ Bei dem 17, 18 Spieler umfassenden Kader habe sich ein gesunder Konkurrenzkampf entwickelt. „Am Sonntag haben die Spieler die Chance, sich zu zeigen.“ Schneider möchte den SVN nicht unterschätzen. „Aber wir wollen weiterkommen.“

„Das ist ein offenes Spiel“, schätzt der Vorsitzende des SV Hornbach, Wolfgang Wendel. Auch wenn seine Mannschaft am Sonntag, 15 Uhr, gegen Wattweiler den Heimvorteil habe, sieht Wendel seine Mannschaft nicht als Favorit. „Einige Spieler haben wegen Verletzungen noch nicht viel trainiert. Und auch am Sonntag fehlen Spieler“, sagt Wendel. Als Fußballer wolle er gewinnen. „Wenn wir aber ausscheiden, ist das kein Beinbruch.“

Weitere Lokalderbys steigen am Samstag, 17 Uhr, in Mittelbach, wo der Aufsteiger TSC II seine Visitenkarte abgibt. Und am Sonntag, 16 Uhr, am Hornbachstaden, wo die VBZ II den SV Contwig empfängt. Oder am Sonntag, 15 Uhr, in Winterbach gegen die SG Knopp-Wiesbach. Der SC Stambach hat es am Sonntag, 15 Uhr, mit dem FK Petersberg zu tun. Und der SV Großsteinhausen spielt am Sonntag, 15 Uhr, beim SV Hilst.

Der TuS Maßweiler hat sich in der Vorsaison als Endspielteilnehmer des Kreispokals für den Verbandspokal qualifiziert. Da empfängt die Elf von Heiko Bzducha am Sonntag, 15 Uhr, den Bezirksligisten Oberarnbach. Wegen des Verbandspokalspiels wird das Kreispokalspiel gegen Hermersberg II erst am Mittwoch, 19 Uhr, ausgetragen.

Im Pokalwettbewerb des Kreises Kusel-Kaiserslautern empfängt die SG Bechhofen-Lambsborn am Sonntag um 15 Uhr die SG Mühlbach. Die zweite Mannschaft der Spielgemeinschaft Bechhofen unterlag bereits am Donnerstag dem FV Kusel 0:16.