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Handball: Löwenduell in der Jugendbundesliga

Handball : Löwenduell in der Jugendbundesliga

Handball: A-Junioren des SV 64 erwarten am Sonntag, 14 Uhr, den Nachwuchs der Rhein-Neckar-Löwen. Die Oberliga-Damen haben Püttlingen zu Gast.

Während die Oberligamänner des SV 64 Zweibrücken am kommenden Wochenende spielfrei sind, empfangen die A-Junioren den Nachwuchs der Rhein-Neckar-Löwen zum Heimspiel in der Jugendbundesliga. Dabei stellen sich die Jungs von Trainer Frank Herbert nach zwei Siegen nicht nur als Tabellenführer, sondern auch als Titelverteidiger der letztjährigen Südstaffel der Bundesliga vor. Bei der Deutschen Meisterschaft kam für die Mannheimer aber bereits im Viertelfinale gegen den TSV Hannover Burgdorf überraschend das Aus. Die B-Jugend der Löwen wurde in der abgelaufenen Saison Deutscher Vizemeister und musste sich in einem dramatischen Finale lediglich den Füchsen Berlin beugen.

Die Jugendabteilung der Gelbhemden ist mit ihrem bundesweiten Scoutingsystem, ihren hauptamtlichen Trainern und dem eigenen Trainingszentrum mit angeschlossenem Internat führend im deutschen Jugendhandball. Von den Voraussetzungen ist dieses Spiel für die 64er also eine Herkulesaufgabe.

So sieht es auch der neue Trainer des SV 64, Björn Stoll: „Wir sind sicher kein Favorit, aber wir sollten uns auch nicht kleiner machen als nötig. Es ist ein Heimspiel und wir wollen unsere Qualitäten einbringen, um am Ende die Punkte in Zweibrücken zu behalten“. Besonderes Augenmerk legte Stoll bei der Vorbereitung auf die rechte Angriffsseite der Kronauer. Verzichten müssen die Rosenstädter verletzungsbedingt weiter auf Tim Schaller und Philipp Baus. Das Spiel beginnt am Sonntag um 14 Uhr in der Ignaz-Roth-Halle.

Im Anschluss treten die Frauen des SV 64 gegen die beste saarländische Mannschaft und amtierenden Pokalsieger der letzten Saison, den HSV Püttlingen an. Personell hat sich der HSV in diesem Jahr durch die Ungarin Renata Szabo verstärkt. Neben der brandgefährlichen Rückraumspielerin zeichnet das Team aus dem Westsaarland vor allem ihre variablen Deckungssysteme aus.

Der Zweibrücker Trainer Rüdiger Lydorf hat seine Mannschaft unter der Woche auf alle Anforderungen eingestellt und freut sich auf dieses Derby: „Das Derby hat eigene Gesetze und wir können nach den gezeigten Leistungen selbstbewusst auftreten, sind aber trotzdem in der Außenseiterrolle“. Bis auf Lara Schlicker kann der Coach auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Anpfiff ist um 16 Uhr in der Ignaz-Roth-Halle.