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Leichtathletik: LAZ Zweibrücken bei Süddeutschen der U23 und U16 gut dabei

Leichtathletik : Souveräner Titel, Bestzeiten und eine DM-Norm

Süddeutsche Meisterschaften der U16 und U23: LAZ-Stabhochspringerin Mia Genova mit Höhenflug, Paula Götze zeigt starkes 800-Meter-Rennen.

Einen astreinen Wettkampf hat Mia Genova hingelegt. Die Nachwuchs-Stabhochspringerin sicherte bei den Süddeutschen Meisterschaften der U16 und U23 in Koblenz den einzigen Titel für das Leichtathletikzentrum (LAZ) Zweibrücken. Und das in ganz souveräner Manier. Mit ihrer Siegeshöhe von 3,25 Metern verbesserte Genova ihre bisherige Bestmarke von 2,90 Metern um ganze 35 Zentimeter – und blieb in dem Wettbewerb der Altersklasse W14 im Stadion Oberwerth ohne einen einzigen Fehlversuch. Nachdem ihre beiden noch verbliebenen Mitstreiterinnen um die Goldmedaille die 3,25 Meter je dreimal gerissen hatten, verzichtete Genova, die bei 2,40 Metern eingestiegen war und auch die folgenden sechs Höhen je im ersten Anlauf überflogen hatte, auf die Fortführung des Wettkampfs und jubelte über den Sieg.

Nicht ganz an seine Bestmarke heran kam Disziplinenkollege Jakob Legner im Wettkampf der M15. Mit 3,90 Metern durfte sich der LAZler hinter Marec Metzger (TSV Gomaringen, 4,00 m) aber über die Vizemeisterschaft freuen. Legner behauptete sich gegenüber dem höhengleichen Drittplatzierten Jonas Perner (LG Fichtelgebirge) aufgrund der geringeren Zahl an Fehlversuchen. Seine Einstiegshöhe von 3,60 Meter meisterte der Zweibrücker gleich im ersten Anlauf. Nachdem er die 3,70 ausließ, flog er auch auf Anhieb über die 3,80 Meter. Für die 3,90 brauchte er hingegen zwei Versuche. Im Stabhochsprung der W15 landeten die beiden LAZ-Athletinnen Juliana Schneider (2,70 m) und Celina Paul (2,50 m) auf den Plätzen vier und fünf. Über die 100 Meter war für Paul im Zwischenlauf Endstation.

Große Freude bei Paula Götze. Zwar hat es die 800-Meter-Läuferin des LAZ bei den Süddeutschen nicht bis aufs Podest geschafft, mit ihrer neuen Bestzeit von 2:19,78 Minuten knackte die 15-Jährige allerdings souverän die Norm (2:21,0 min) für die Deutschen U16-Meisterschaften am 6./7. Juli in Bremen. In dem „harten Temporennen“, wie es Trainer Klaus Klein bezeichnete, der Altersklasse W15 hielt sein Schützling gut mit, lief ein taktisch gutes Rennen und landete am Ende auf Rang sieben. Klein sieht dabei bei Paula Götze noch Luft nach oben. Mannschaftskollegin Hannah Schmitz lieferte als 14. des Rennens in 2:25, 28 Minuten ebenfalls eine neue Saisonbestleistung ab.

Etwas ärgerlich verlief der Wettkampf trotz guter Zeiten für LAZ-Nachwuchssprinter Thorben Henkel. Knapp lief der Zweibrücker in der M14 über die 100 Meter am Podest vorbei. Als schnellster seines Vorlaufs qualifizierte sich Henkel in starker neuer Bestzeit von 11,64 Sekunden für die Zwischenrunde. Als Sieger seines Zwischenlaufs zog der 14-Jährige ins Finale ein. Dort schrammte er in 11,71 Sekunden am Treppchen vorbei und musste sich mit dem undankbaren vierten Platz begnügen. Aufgrund seiner starken Zeiten kann der LAZler dennoch zufrieden aus dem Wettkampf gehen.

Auf Platz sieben landete LAZ-Hammerwerferin Selina Junkes mit 36,82 Metern bei der W15.

In den U23-Wettkämpfen war das LAZ Zweibrücken in Koblenz mit zwei Starterinnen vertreten. Nach seinem Verzicht beim heimischen Sky’s the Limit aufgrund einer Knieverletzung, musste LAZ-Stabhochspringer Nico Fremgen auch bei den Süddeutschen passen.

Dilara Camyurdu sicherte sich über die 400 Meter der Frauen in 59,71 Sekunden Rang fünf. Jana Faltermann schaffte es über die 100 Meter Hürden ins B-Finale. Hier belegte sie in 15,02 Sekunden den vierten Platz.

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