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Kolumne: Lauter Weckruf für den Meister

Kolumne : Lauter Weckruf für den Meister

Ziemlich hart auf dem Boden der Tatsachen ist der EHC Zweibrücken am vergangenen Wochenende gelandet. Die herbe 2:9-Abreibung in Bietigheim dürfte dem amtierenden Meister der Eishockey-Regionalliga Südwest vor allem eines deutlich gemacht haben: Die Erfolge aus der Vorsaison sind spätestens ab jetzt Schnee von gestern. Zumal die Hornets die Runde aus einer ganz anderen Position in Angriff nehmen müssen. Sie sind nicht mehr nur einer von vielen Jägern, sondern erstmals selbst die Gejagten. Trainer Tomas Vodicka hatte vor dieser ungewohnten Rolle eindringlich gewarnt. Und immer wieder betont, dass man ab sofort noch härter arbeiten müsse, um die Punkte einzufahren, wenn man den Meistertitel verteidigen wolle. Was passiert, wenn man nicht die hundertprozentige Einstellung an den Tag legt, haben die Hornets in Bietigheim schmerzlich erfahren.

Aber so bitter die Niederlage zu diesem frühen Zeitpunkt auf den ersten Blick scheinen mag, so lehrreich kann sie auch sein. Quasi ein Weckruf für den Meister. Vodicka und seiner Mannschaft bleibt noch genügend Zeit, aus den Fehlern, die in den ersten beiden Spielen passiert sind, zu lernen und abzustellen. Und wenn das gelingt, ist den Hornets auch wieder eine gute Rolle im Kampf um den Titel zuzutrauen.