1. Pfälzischer Merkur
  2. Regionalsport

Landesliga: TSC Zweibrücken will Spitzenplatz gegen Hinterweidenthal verteidigen

Fußball-Landesliga : TSC muss „hinten hellwach sein“, um nachzulegen

Landesliga West: Der Spitzenreiter ist bereits am Freitagabend auf dem Wattweiler Berg gegen Hinterweidenthal im Einsatz.

Der TSC Zweibrücken grüßt derzeit mit zehn Punkten aus fünf Spielen von der Tabellenspitze der Fußball-Landesliga West. Nach etwa einem Drittel der Saison zieht Trainer Peter Rubeck ein insgesamt positives Zwischenfazit und ist zufrieden mit der bisherigen Punkteausbeute seiner Mannschaft. Spielerisch sieht er aber noch Luft nach oben. „Was die Leistung angeht, war ich nicht immer 100 Prozent einverstanden. Die Ergebnisse zeigen, dass man sich jeden Sieg erkämpfen muss – und wenn man nicht bereit ist, das zu tun, dann wird man nichts holen“, erklärt der erfahrene Fußballlehrer.

Bereits am Freitagabend (Anstoß 19.30 Uhr) empfängt der TSC am heimischen Wattweiler Berg den FC Hinterweidenthal, derzeit mit sechs Punkten auf Rang fünf. Rubeck erwartet ein ähnliches Spiel wie zuletzt gegen den FC Fehrbach. „Hinterweidenthal wird tief stehen, auf Fehler unsererseits warten und dann versuchen, uns mit Kontern zu ärgern.“ Von seiner Mannschaft erwartet der TSC-Coach, dass sie kontrolliert nach vorne spielt und nach Ballverlusten zum Gegenpressing ansetzt. „Außerdem müssen wir nach hinten immer hellwach sein.“ Gerade im Hinblick auf den weiteren Saisonverlauf wäre ein Sieg für den TSC wegweisend. So könne man den Anspruch auf einen Platz in den Top vier, der zur Teilnahme an der Aufstiegsrunde berechtigt, untermauern und den Vorsprung auf Hinterweidenthal auf sieben Punkte ausbauen.

Personell gibt es einige kleinere Probleme. Nico Krebs und weiterhin Marcel Julier fehlen krankheitsbedingt, Tim Schadrin fällt nach einem Arbeitsunfall aus und Luca Brödel wird mit einer angerissenen Sehne im Fuß längerfristig nicht zur Verfügung stehen. Dennoch ist sich Peter Rubeck sicher, dass er im Heimspiel eine schlagkräftige Truppe aufbieten kann.

Wie der TSC mitteilt, wird aufgrund der derzeitig gültigen Corona-Verordnung im Eingangsbereich zum Platz die 3G-Regel (geimpft, genesen, getestet) kontrolliert.