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Weltcup-Premiere: Knerr verkauft sich trotz Niederlagen ordentlich

Weltcup-Premiere : Knerr verkauft sich trotz Niederlagen ordentlich

Beim Cadet Circuit Weltcupturnier hat der A-Jugend-Fechter Emil Knerr von der VT Zweibrücken (VTZ) mit dem Florett in Halle spektakulär gekämpft. Am Ende schied er allerdings ohne Sieg aus. Als 49. der Deutschen A-Jugend-Rangliste (Jahrgang 2001 bis 2005) hatte sich der Linkshänder für den internationalen „Händel-Cup“ der Saalesparkasse Halle qualifiziert – eine Premiere für ihn. Startberechtigt unter 24 Nationen und in den 33 Ausscheidungsrunden auf der Planche in der Sporthalle Brandberge zu stehen, war schon eine Belohnung für die Trainingsarbeit von Emil Knerr mit Trainer Volker Petri.

Im Konzert der internationalen Konkurrenz kämpfte der VTZler in der Aufstiegsrunde für die 256 K.o. Direktausscheidung mit 182 Aufsteigern gegen Fechter aus Dörnigheim, Kanada, Singapur, Japan, Polen und Frankreich. Hier wurde schon im ersten Gefecht gegen Moritz Frohwein, dem siebten der DFB Rangliste, das ganze Können von Emil Knerr gefordert. Auch in den weiteren Duellen nutzten die Gegner gnadenlos jeden Fehler des Zweibrückers. Dadurch unterlag er in jedem Duell. Im Kampf gegen den Polen Adam Podralski, dem späteren Aufstieg-Ersten, bot Knerr sein gesamtes Repertoire auf und bot bis zum 4:4 Paroli. Im permanent offenen Gefecht setzte der Pole den 5:4-Siegtreffer was zum Ausscheiden für Emil Knerr führte. „Es ist schade“, er hätte den Aufstieg in den K.o.-Modus verdient gehabt“, so Petri. Sicherlich nur ein schwacher Trost für Knerr, der sich auf Rang 47 in der DFB-Rangliste verbessern konnte. Gold sicherte sich Julian Gottschalk (Japan), vor Filipo Quagliotto (Italien) und den beiden Bronzegewinner Julien Eberhardt (Frankreich) und Kazuki Iimura (Japan).