Knappen Vorsprung verteidigt

Ersatzgeschwächte Zweibrücker Schwimmteams haben am Sonntag in Friedrichsthal im zweiten Durchgang des saarländischen Mannschaftspokals ihre Platzierungen aus der ersten Runde gehalten. Den Herren der Wassersportfreunde winkt nun der elfte Titel in Folge.

Rund 500 Punkte machte Illingen, unter anderem mit WM-Teilnehmer Christoph Fildebrandt am Start, am Wochenende beim zweiten Durchgang des saarländischen Mannschaftspokals auf die Zweibrücker gut und liegt nur noch 266 Zähler hinter dem Wsf-Team. Bei den Wsf-Herren fehlten allerdings die Brüder Moritz und Felix Bartels. In der Besetzung Neil Pallmann, Nick Werner sowie Frank und Florian Schmidt belegte man in den beiden Staffeln über 4x50-Meter-Freistil und -Lagen den zweiten Platz. Tagessiege gab es zudem durch die beiden Routiniers Neil Pallmann und Frank Schmidt. Pallmann setzte sich in 29,07 Sekunden über die 50-Meter-Rücken vor dem Saarbrücker Lucien Haßdenteufel (29,82 sek) durch. Schmidt gewann die 50-Meter-Brust (31,17 sek). Haßdenteufel hingegen gewann die 50-Meter-Freistil vor Florian Schmidt. Über die 50-Meter-Schmetterling wurde Jannis Staiger Dritter. In guten 1:13,16 Minuten schwamm Staiger zudem die zweitbeste Zeit über die 100-Meter-Brust. Gleich drei 100-Meter-Strecken musste Jean-Marc Emser absolvieren. Gegen die starke Konkurrenz behauptete er sich jeweils als Dritter. Der jüngste Schwimmer im Team, Nick Werner, wurde ebenfalls Dritter über die 100-Meter-Freistil. Im letzten Durchgang gilt es für die Wsf-Herren, den Punktevorsprung zu retten, um den elften Titel in Folge zu holen. "In Bestbesetzung haben wir auch gegen das starke Illinger Team eine Chance", betonte Teambetreuer Thomas Roller.

Durch die krankheitsbedingten Ausfälle von Nele Suthoff und Noelle Werner, die wie Moritz Bartels mit Schulmannschaften beim Bundesfinale "Jugend trainiert für Olympia" in Berlin im Einsatz sind, musste auch das Wsf-Damenteam um Marlene Hüther und Vanessa Dehaut umgestellt werden. Dabei schlugen sich die jungen Ersatzschwimmerinnen beachtlich. Zwar verlor man einen Platz gegenüber dem ersten Durchgang, aber rund 100 Punkte Rückstand gegenüber dem SF St. Ingbert sind für die Zweibrücker Schwimmerinnen durchaus noch aufzuholen. Die kurzfristigen Umstellungen machten sich besonders in den Staffelwettbewerben bemerkbar. Über die 4x50-Meter-Lagen wurde man nur Achter, auf der Freistilstrecke Siebter. Besser lief es in den Einzelwettbewerben. Im Duell der beiden saarländischen WM-Teilnehmerinnen, die sich nach kurzer Sommerpause im Aufbautraining für die Olympiasaison befinden, setzte sich Marlene Hüther in 1:03,36 Minuten gegenüber Annika Bruhn (Illingen) durch. Nicht zu schlagen war Hüther zudem über die 100-Meter-Brust- und Freistildistanz. Vanessa Dehaut wurde Zweite über die 100-Meter-Schmetterling, und Dritte über die Rückenstrecke. Auf Rang sieben kam Janine Ewert (39,20 Sek.) über die 50-Meter-Schmetterling. Alina Hubert wurde bei ihrem Teamdebüt Achte über die 50-Meter-Rücken. Johanna Schmidhuber absolvierte die 50-Meter-Freistil in guten 33,67 Sekunden. Wsf-Schwimmwartin und Trainerin Melissa Kohlmannslehner schlug über die 50-Meter-Brust in 41,23 Sekunden an.

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Auf einen BlickZwischenstand nach zwei DurchgängenHerren: 1. Wsf Zweibrücken 13.331, 2. SC Illingen 13.065, 3. ATSV Saarbrücken 12.601, 4. 08 Saarbrücken 9.949, 5. SF St.Ingbert 9-360, 6. DJK Dudweiler 8.995. Damen: 1. SC Illingen 14.481, 2. SF St.Ingbert 12.775, 3. Wsf Zweibrücken 12.662, 4.ATSV Saarbrücken 11.284, 5. 08 Saarbrücken 11.074, 6. SC Illingen 2 9.520. Gesamt: 1. SC Illingen 27.546, 2. Wsf Zweibrücken 25.993, 3.ATSV Saarbrücken 23.885, 4. SF St.Ingbert 22.135, 5.08 Saarbrücken 21.023, 6. DJK Dudweiler 18.489. tw