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Klaus Gehlbach, Urgestein des SV Ixheim, tritt (ein wenig) kürzer

Amateurfußball : Urgestein Gehlbach tritt künftig kürzer

Der SV Ixheim, der ab der nächsten Saison wieder als eigenständige Mannschaft in der C-Klasse startet, hat drei neue Spieler an Land gezogen. Dazu werden hinter den Kulissen wichtige Weichen für die Zukunft der Jugendarbeit gestellt.

Die Fußballer des SV Ixheim, die nach der Trennung im Aktivenbereich von den VB Zweibrücken in der kommenden Runde einen Neustart in der C-Klasse in Angriff nehmen, bekommen für ihr Team dreifache Verstärkung. Vom TuS Massweiler (A-Klasse) stoßen die Cousins Eugen und Vitali Hergert zum SVI. Beide hatten bereits bis 2018 das Trikot der Gelb-Schwarzen getragen „und werden uns auf und neben dem Platz weiterhelfen“, sagt der Ixheimer Vorsitzende Sascha Grimm. „Das sind super Kerle, die zu uns passen und den Neustart mitgestalten wollen.“

Auch der dritte Neuzugang ist ein alter Bekannter in Ixheim: Oliver Schneider wird nach einem Jahr als Spielertrainer des FK Petersberg (A-Klasse) an die Römerstraße zurückkehren. Der 33-Jährige hatte Jahre lang für den SVI die Fußballschuhe geschnürt und war anschließend auch für die 2018 gegründete Spielgemeinschaft mit den VB Zweibrücken aufgelaufen.

Mit den Neuzugängen „gehen unsere Kaderplanungen jetzt Richtung Ende“, sagt Grimm. Bereits im Januar hatte der SVI 21 Spieler für das Team beisammen. Zahlreiche ehemalige SVI-Akteure wie Sascha Strass, Steffen Hunsicker oder Ferdinand Emser hatten sich für den Neustart der Ixheimer begeistern lassen (wir berichteten).

Oliver Schneider wird bei den Gelb-Schwarzen aber nicht nur auf dem Feld stehen, sondern auch die A-Jugend des Vereins trainieren. Vor seinem Wechsel nach Petersberg war er bereits Übungsleiter der SVI -B-Jugend, kennt die Spieler dieses Jahrgangs also genau.

Aktuell werden die A-Junioren noch von dem Trio Ralf Kraus, Timo Schmidt und Sven Heilmann – der künftige Spielertrainer der ersten Mannschaft – angeleitet. Schmidt wird Schneider bei der A-Jugend auch in Zukunft noch unterstützend zur Seite stehen – er soll aber parallel in die Rolle des Jugendleiters hineinwachsen. Denn Klaus Gehlbach, der sich seit über 40 Jahren in der Ixheimer Nachwuchsarbeit engagiert, will kürzer treten. Das bedeutet aber nicht, dass das gelb-schwarze Urgestein seine Arbeit von heute auf morgen einstellen wird. Gehlbach und Schmidt werden sich das Jugendleiteramt teilen. Schmidt wird Ansprechpartner für die A- bis D-Jugend, Gehlbach für die jüngeren Jahrgänge. „Klaus wird Timo zeigen, was im Hinblick auf die Nachwuchsarbeit alles anfällt, ihn gewissermaßen anlernen. In ein paar Jahren, wenn der fließende Übergang abgeschlossen ist, soll der Jugendbereich dann ganz in Timos Hände übergeben werden“, erklärt Sascha Grimm.